SCO-Torwart Alex Ohm wurde bester Torhüter.

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Erst zum Ende des Turniers wurde der Regen weniger. Dem SCO nutzte das trotzdem nichts, er wurde letzter.

Erst zum Ende des Turniers wurde der Regen weniger. Dem SCO nutzte das trotzdem nichts, er wurde letzter.

Gerhard Bartsch

Erst zum Ende des Turniers wurde der Regen weniger. Dem SCO nutzte das trotzdem nichts, er wurde letzter.

Sprockhövel. Eine absolut gelungene Veranstaltung war die zweite Auflage des großen C-Jugend-Turniers des SC Obersprockhövel. Angesichts der teils sintflutartigen Regenfälle, die am Schlagbaum niedergingen, keine Selbstverständlichkeit. Manchmal durfte man getrost rätseln, ob es sich bei dem, was in der Gischt zu erkennen war, tatsächlich um Fußball oder doch um Wasserball handelte. Doch das 70-köpfige Organisationsteam um Turnierchef Hans-Jörg Gasterich und Jugendleiter Robert Jansen hatte nicht nur 90 Minuten lang, sondern von morgens bis abends alles im Griff.

Der SCO sorgte für echte Wohlfühlatmosphäre

„Wenn die Spieler total durchnässt vom Platz kamen, haben wir die Trikots eingesammelt und in den Trockner geschmissen. Wenig später konnten sich die Jungs die warmen Trikots schon wieder überstreifen“, berichtet Jansen über einen der Tricks, mit denen der SCO für echte Wohlfühlatmosphäre bei den acht Mannschaften sorgte. „Es ist die Summe der Kleinigkeiten, die das familiäre Drumherum ausmacht“, sagt Gasterich. Mit dem VfL Bochum, Borussia Mönchengladbach, MSV Duisburg, Alemannia Aachen, Eintracht Dortmund, Wuppertaler SV Borussia, der TSG Sprockhövel sowie dem Gastgeber bekamen die zahlreichen Zuschauer auch diesmal ein illustres Teilnehmerfeld geboten.

„Im September vergangenen Jahres haben wir bereits begonnen die Mannschaften anzusprechen. Wenn man später kommt, sind die namhaften Vereine schon ausgebucht“, weiß Gasterich. Dass das eine oder andere Talent, das am Donnerstag in Obersprockhövel die Schuhe schnürte, irgendwann auch im Profifußball auftauchen wird, davon kann man getrost ausgehen. Angesichts der hochklassigen Gegner verwunderte es auch nicht, dass die Lokalmatadoren von TSG und SCO einen schweren Stand hatten. Vor allem der SCO musste schnell erkennen, dass Platz fünf aus dem vergangenen Jahr nicht zu wiederholen sein wird. Erst im letzten Spiel gelang den Underdogs ihr einziger Turniertreffer. Dennoch hatten die Gastgeber einen Gewinner in ihren Reihen. Schlussmann Alex Ohm erwischte trotz der Niederlagen einen Glanztag und wurde zum besten Torwart des Turniers gewählt. Das Finale gewann Duisburg mit 1:0 gegen Mönchengladbach. Die weiteren Platzierungen: 3. Eintracht Dortmund, 4. VfL Bochum, 5. TSG Sprockhövel, 6. Aachen, 7. WSV, 8. SCO

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