Im Sommer 2017 hebt sich der Vorhang in Schwelm. Feste und Empfänge sollen weiter möglich sein.

Andreas Winkelsträter, Hermann Luce, Bürgermeisterin Gabriele Grollmann, Marc Neumeister und Dr. Hans-Joachim Vits stellten die Pläne für den Umzug des Leo Theaters nach Schwelm vor.
Andreas Winkelsträter, Hermann Luce, Bürgermeisterin Gabriele Grollmann, Marc Neumeister und Dr. Hans-Joachim Vits stellten die Pläne für den Umzug des Leo Theaters nach Schwelm vor.

Andreas Winkelsträter, Hermann Luce, Bürgermeisterin Gabriele Grollmann, Marc Neumeister und Dr. Hans-Joachim Vits stellten die Pläne für den Umzug des Leo Theaters nach Schwelm vor.

Bernd Oesterling

Andreas Winkelsträter, Hermann Luce, Bürgermeisterin Gabriele Grollmann, Marc Neumeister und Dr. Hans-Joachim Vits stellten die Pläne für den Umzug des Leo Theaters nach Schwelm vor.

EN-Kreis. Nach fast 100 Jahren kehrt Theatertradition in die Kreisstadt Schwelm zurück. Ab dem 1. Juli 2017 wird das Leo-Theater im historischen Ibach-Haus, Wilhelmstraße 41, für Kultur-Highlights sorgen. „Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit und setzen auf eine Belebung des heimischen Kulturbetriebs“, sieht Hausherr Dr. Hans-Joachim Vits mit dem Einzug des Theaters in das historische Ibach-Haus das Mosaik der Angebotsvielfalt erweitert.

In den Mauern der Klavierbauer, die Schwelm einst zu Weltruhm brachten, soll bald Theaterluft wehen, ohne dabei die Wurzeln zu verleugnen. Auch künftig sollen Konzerte wie die des „Klavierfestivals Ruhr“ oder von „Best of NRW“ im Ibach-Haus stattfinden. „Über eine feste Spielstätte zu verfügen, die einerseits die Tradition der Klaviermusik an dieser Stelle mit den Möglichkeiten eines Theaters der unterhaltenden Muse verbindet, stellt aus meiner Sicht die ideale Mixtur eines zeitgemäßen Kulturbetriebes dar“, betont Hermann Luce, Inhaber des Leo-Theaters. Dass mit dem Zuzug des Leo-Theaters im kommenden Sommer auch ein deutlicher Zugewinn an Lebensqualität für die Menschen in der Stadt und Region einhergeht, davon ist Schwelms Bürgermeisterin Gabriele Grollmann überzeugt. Überdies bekomme das Theater endlich ein adäquates und vor allem „festes Zuhause“.

Auch künftig sollen Top-Acts verpflichtet werden

In diesem sollen auch möglichst viele Stars Platz finden. Nicht auszuschließen sei auch künftig die Verpflichtung von Top-Acts, sagt Andreas Winkelsträter von der Theaterleitung. Am bisherigen Standort an der Gasstraße in Ennepetal konnten und können immerhin Künstler wie Ute Lemper, Donovan und Tony Christie begrüßt werden.

Trotz des neuen Kulturangebots soll das Ibach-Haus – insbesondere das Foyer und der Saal – auch künftig für Empfänge und Tagungen geöffnet bleiben. Das Spektrum von Theater und Gaumenfreuden ließe sich auf ein Programm für Tagungen und Feste erweitern, erklärte Dr. Hans-Joachim Vits. Dies sei ein Angebot, das es in dieser Form bisher nicht in der Region gebe, sagt der künstlerische Leiter des Leo-Theaters, Marc Neumeister. Die Organisation von Theater und Tagungen obliege ab 1. Juli dem Leo-Theater.

Bis zum Umzug möchte das Ensemble, das aus rund 30 Männern und Frauen besteht, im Haus Ennepetal Vollgas geben und eine tolle Spielzeit 2016/2017 bieten. „Es werden alle Veranstaltungen wie geplant in Ennepetal stattfinden“, erklärt Winkelsträter. Derzeit werden sowohl das Projekt „Leo-Theater im Ibach-Haus“ als auch die nächsten Monate im Haus Ennepetal geplant. Dabei sollen weiter Akzente gesetzt werden, etwa mit dem Kinderstück „Meister Eder und sein Pumuckl“, das besonders für Ennepetaler Kindergärten und Grundschulen interessant sei. Red

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