Das Projekt „Jedem Kind ein Instrument“ war auch im vergangenen Schuljahr erfolgreich.

Die Bühne in der Glückauf-Halle reichte kaum aus, um allen Kindern beim Abschlusskonzert Platz zu bieten.
Die Bühne in der Glückauf-Halle reichte kaum aus, um allen Kindern beim Abschlusskonzert Platz zu bieten.

Die Bühne in der Glückauf-Halle reichte kaum aus, um allen Kindern beim Abschlusskonzert Platz zu bieten.

Bartsch

Die Bühne in der Glückauf-Halle reichte kaum aus, um allen Kindern beim Abschlusskonzert Platz zu bieten.

Sprockhövel. Ferienzeit – das gilt derzeit nicht nur für die „normale“ Schule, sondern auch für die Musikschule und das Projekt Jeki (Jedem Kind ein Instrument). Dorothee Bahne, Leiterin der städtischen Musikschule, blickt zufrieden auf das vergangene Schuljahr und damit das fünfte Jeki-Jahr zurück. „Das Abschlusskonzert war rundum gelungen. Das Publikum war begeistert und wir haben viele positive Rückmeldungen erhalten.“ Rund 300 der insgesamt 391 Jeki-Kinder standen auf der Bühne, davor saßen und standen rund 800 Zuschauer.

Klavier und Gitarre sind die beliebtesten Instrumente

Im abgelaufenen Schuljahr hatten die Kinder das Konzert einstudiert. Die Geschichte „Max reist um die Welt“ wurde von Viertklässlern der Grundschule Nord ausgedacht und vorgelesen. Dazu sangen die Erstklässler und die übrigen Stufen zeigten, was sie auf ihren Instrumenten gelernt hatten. Besonders häufig waren dabei Klavier- und Gitarrenspieler vertreten. „Diese Instrumente sind seit Jahren der Renner bei den Kindern“, sagt Bahne. Ebenfalls gefragt und zahlreich beim Konzert dabei: Klarinette, Violine und Schlagwerk.

Insgesamt wurden seit dem Jahr 2009 schon 249 Instrumente im Wert von 49 502 Euro angeschafft – ein Großteil (37 318 Euro) konnte durch Spenden, beispielsweise beim Weihnachtskonzert oder bei anderen Auftritten, finanziert werden.

Auch im nächsten Schuljahr dürfte die Gesamtzahl der Jeki-Schüler wieder bei rund 400 liegen. Für den Unterricht stehen zwölf Lehrer der Musikschule und zwei zusätzliche Honorarkräfte zur Verfügung. Wie viele der Kinder nach dem vierten Schuljahr auch weiterhin die Musikschule besuchen werden, steht noch nicht fest. Im vergangenen Jahr entschieden sich 22 von 47 Jeki-Schülern nach der vierten Klasse weiterhin die Musikschule zu besuchen, 20 von ihnen konnte ein Platz angeboten werden.

In der städtischen Musikschule haben die Sommerferien begonnen, in der die Schule nur eingeschränkt erreichbar ist. Noch bis zum 2. August ist Musikschulleiterin Dorothee Bahne von 9 bis 12 Uhr unter der Telefonnummer 0 23 39/12 67 14 zu erreichen. Vom 5. bis 16. August ist das Büro der Musikschule dann nicht besetzt. Ab dem 19. August ist Musikschulleiterin Annegret Theis von 9 bis 12 Uhr im Büro unter der Telefonnummer 0 23 39/12 67 15 zu erreichen.

Im nächsten Schuljahr gibt es noch freie Plätze für Unterricht in Gesang, Querflöte/Blockflöte, Klavier und Keyboard. Geübt wird in Haßlinghausen und Niedersprockhövel, die Zeiten werden individuell abgesprochen. Freie Plätze gibt es auch noch in der Gruppe der Musikzwerge für Kinder ab zweieinhalb Jahren und bei der Musikalischen Früherziehung für vierjährigen Kinder. Beide Kurse werden in beiden Ortsteilen angeboten.

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