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Reimann, Friedhelm (rei)

Niedersprockhövel. Anwohner aus dem Kirchweg informierten am Neujahrstag um 14.29 Uhr die Feuerwehr, nachdem sie auf dem Sprockhöveler Bach eine Verunreinigung festgestellt hatten. Ein entsprechender Geruch ließ vermuten, dass es sich um Kraftstoff oder Heizöl handelte. Als Sofortmaßnahme installierten die aus Nieder- und Obersprockhövel sowie Haßlinghausen und Hiddinghausen angerückten Einsatzkräfte zunächst im Bereich Haßlinghauser Straße/Hiddinghauser Straße eine schwimmfähige Ölsperre in dem Bach.

Gleichzeitig begann die Suche nach der Herkunft der Verunreinigungen. In der Nähe des Gewerbegebietes Bossel wurde man schließlich fündig: Aus einem Kanal lief die Substanz in den Bachlauf. Auch hier wurde eine Ölsperre installiert, die eine weitere Verschmutzung des Baches verhinderte. Zur weiterführenden Untersuchung wurde eine Wasserprobe entnommen. Außerdem wurden das Ordnungsamt und die untere Wasserbehörde des Ennepe-Ruhr-Kreises eingeschaltet.

Wie ein Sprecher der Kreisverwaltung mitteilte, handelte es sich bei der Verschmutzung wie vermutet um Öl. Da es sich bei dem betroffenen Kanal um einen längeren Regenwasserkanal handelt, konnte der Verursacher noch nicht festgestellt werden. Die Ermittlungen dauern an. Red

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