„Sieben fette Jahre“ heißt die CD des Schwelmer Musikers Stefan Wiesbrock, die er bei einem Konzert am Sonntag präsentierte.

Der Schwelmer Musiker Stefan Wiesbrock spielte am Sonntag mit Wolfram Cramer von Clausbruch in der Herzkamper Kirche.
Der Schwelmer Musiker Stefan Wiesbrock spielte am Sonntag mit Wolfram Cramer von Clausbruch in der Herzkamper Kirche.

Der Schwelmer Musiker Stefan Wiesbrock spielte am Sonntag mit Wolfram Cramer von Clausbruch in der Herzkamper Kirche.

Gerhard Bartsch

Der Schwelmer Musiker Stefan Wiesbrock spielte am Sonntag mit Wolfram Cramer von Clausbruch in der Herzkamper Kirche.

Herzkamp. Auf der neuen CD "sieben fette Jahre" des Schwelmer Musikers Stefan Wiesbrock sind viele Musiker vertreten: Haro Eller, Josè Cortijo, Anke Wiesbrock, Martin Zobel, Urs Fuchs, Reinhard Dannehl, Ulli Brand und Wolfram Cramer von Clausbruch.

Durch den Ennepe-Ruhr-Kreis tourt der Ausnahmemusiker aber nur zu zweit. Gemeinsam mit seinem Musikerkollegen Clausbruch stellte er die CD bei einem eintrittsfreien Konzert am Sonntagabend auch in der evangelischen Kirche vor. Das Konzert des durch die Band Farfarello bekannten Vollblutmusikers besuchten etwa 50 Gäste.

Die sieben fetten und sieben mageren Jahre, die den Ägyptern durch das zyklische Einsetzen oder Ausbleiben des Nilhochwassers zu schaffen machten, werden in der Bibel in der Geschichte von Josef erwähnt. Wiesbrock bezieht sich beim Songschreiben auch schon mal auf Bibeltexte seit einem Klosteraufenthalt vor vier Jahren. Dabei verarbeitet er seine innersten Gedanken und Ansichten.

"Ich habe in den letzten sieben Jahren viel Positives erlebt, zum Beispiel haben meine Frau und ich zusammen drei Kinder bekommen." Wiesbrock inspirieren aber auch Gedichte, zum Beispiel "Das erste Glück" von Hans Dienstknecht.

Da heißt es in einer Liedzeile: "Es ist das Beste, wenn ich so nah wie möglich bei mir bin." Und die beiden Musiker waren zur Freude des Publikums ganz bei sich und präsentierten sich in bester Spiellaune. Clausbruch spielte neben Gitarre, Akkordeon und Harfe auch Hang, eine Art Klangschale.

Virtuos beherrschte er darauf die variationsreiche Percussion und harmonierte mit Wiesbrock, der die Saiten teilweise in atemberaubendem Tempo spielte. Das Publikum belohnte das gelungene Konzert mit viel Applaus. Als Zugabe bekam es an Gitarre und Akkordeon das Lied "Das süße Leiden, Hommage an die Sehnsucht" geboten.

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