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Vom Helikopter waren die Skitouristen abgesetzt worden.

Vom Helikopter waren die Skitouristen abgesetzt worden.

privat

Vom Helikopter waren die Skitouristen abgesetzt worden.

Sprockhövel/Kamtschatka. Zu den fünf deutschen Skitouristen, die am Samstag neben fünf weiteren Opfern bei einem Lawinenunglück auf der russischen Halbinsel Kamtschatka ums Leben gekommen sind, gehörten auch ein 36 Jahre alter Mann aus Sprockhövel und ein 41-jähriger Ennepetaler. Das sagte Kreispolizeisprecher Dietmar Trust am Montag auf Nachfrage.

Die örtliche Polizei wird in solchen Fällen durch BKA und LKA informiert, um die Angehörigen zu benachrichtigen. "In diesem Fall hatte das aber schon der Reiseveranstalter getan", sagte Trust.

Eingeschaltet wurde der Notfallseelsorger der Polizei, der über die Rettungsleitstelle angefordert wurde, nachdem die Todesnachricht bei den Familien eingegangen war. Die beiden Opfer gehörten wie ein 39-jähriger Ennepetaler, der das Unglück schwer verletzt überlebte, dem Skiclub Gevelsberg an und hatten privat an der zehntägigen Heli-Skiing-Reise des Schonacher Veranstalters Flory Kern teilgenommen.

Per Hubschrauber waren sie in den Bergen Kamtschatkas abgesetzt worden und lösten nach Angaben der russischen Behörden die Lawine selbst aus. Die verschüttete auch den am Fuß des Hangs abgestellten Helikopter. Zwei weitere Reisen in die Region hat der Reiseveranstalter abgesagt. Der Skiclub Gevelsberg ließ ein geplantes Vereinsfest ausfallen.

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