Für Klaus Walterscheid haben Kindergartenplätze und Feuerwehr die in diesem Jahr Priorität.

ausblick 2013
Neben den Gewerbegebieten Stefansbecke I und II soll auch die Stefansbecke III weiter entwickelt werden. Gewerbeflächen stehen zum Verkauf. Bürgermeister Klaus Walterscheid (SPD, Foto) will den Standort stärken. Archiv-

Neben den Gewerbegebieten Stefansbecke I und II soll auch die Stefansbecke III weiter entwickelt werden. Gewerbeflächen stehen zum Verkauf. Bürgermeister Klaus Walterscheid (SPD, Foto) will den Standort stärken. Archiv-

Neben den Gewerbegebieten Stefansbecke I und II soll auch die Stefansbecke III weiter entwickelt werden. Gewerbeflächen stehen zum Verkauf. Bürgermeister Klaus Walterscheid (SPD, Foto) will den Standort stärken. Archiv-

Gerhard Bartsch, Bild 1 von 2

Neben den Gewerbegebieten Stefansbecke I und II soll auch die Stefansbecke III weiter entwickelt werden. Gewerbeflächen stehen zum Verkauf. Bürgermeister Klaus Walterscheid (SPD, Foto) will den Standort stärken. Archiv-

Sprockhövel. Was war im vergangenen Jahr in der Stadt wichtig? Wie wird das neue Jahr aus Sicht des Stadtoberhauptes aussehen? Nach dem Jahreswechsel dazu fünf Fragen an Bürgermeister Klaus Walterscheid (SPD).

Was war für Sie im Jahr 2012 das wichtigste Thema in der Stadt?

Klaus Walterscheid:Das wichtigste Thema war die schwierige Haushaltslage und die Teilnahme am „Stärkungspakt Stadtfinanzen“ des Landes NRW. Ich bin froh, dass uns hier ein Haushaltssanierungsplan gelungen ist, der die großen freiwilligen Leistungen – wie Musikschule, Freibad oder Bücherei – im Kern erhalten konnte.

Was wird für Sie das wichtigste Thema im Jahr 2013 in der Stadt sein?

Walterscheid: Das dringendste Thema in 2013 wird der Ausbau der Plätze in den Kindergärten für die Unter- und Über-Dreijährigen sein, um die gesellschaftlich erwünschte Vereinbarkeit von Familie und Beruf besser unterstützen zu können.

Bürgermeister Klaus Walterscheid (SPD) wurde am 1. April 1946 in Sprockhövel geboren. Im Anschluss an sein Studium an der Ruhruniversität Bochum promovierte er 1978 zum Doktor der Wirtschaftswissenschaften. Seit dem 14. Oktober 2004 ist er hauptamtlicher Bürgermeister der Stadt Sprockhövel.

Welches besondere Ziel haben Sie sich für Ihre Arbeit im neuen Jahr vorgenommen?

Walterscheid:Unsere Region lebt von starken mittelständischen Betrieben, dem Erfindungsreichtum und der qualifizierten Arbeit der Menschen. Dass dies so bleibt, ist nicht selbstverständlich. Deshalb liegt mir besonders daran, um Verständnis für die Belange des Wirtschaftsstandortes Sprockhövel zu werben.

Welche Schlagzeile aus der Stadt Sprockhövel möchten Sie im Jahr 2013 in der WZ lesen?

Walterscheid: Die Schlagzeile „Regierungspräsident erteilt erneut die Ausnahmegenehmigung für eine Freiwillige Feuerwehr in Sprockhövel“ würde mich freuen und der Stadt die Einrichtung einer hauptamtlichen – somit deutlich teureren – Feuerwehr ersparen.

Was sollte 2013 in Sprockhövel kein Thema sein?

Walterscheid: Auf die Nachricht, dass die um IKEA herum geplanten Fachmärkte entgegen unseren Bemühungen doch kommen sollten, können wir gerne verzichten. Die negativen Folgen für die Innenstädte möchten wir in 2013 nicht noch einmal thematisieren müssen.

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