Bürgermeister hat mit Verbot der Bezirksregierung gerechnet.

Sprockhövel. Das Verbot der Bezirksregierung, den Flächennutzungsplan „Dreigrenzen“ für die Errichtung eines Ikea-Marktes zu ändern, sorgt in Sprockhövel für Erleichterung. „Damit ist unsere Rechtsauffassung bestätigt worden“, sagte Bürgermeister Klaus Walterscheid im Gespräch mit der WZ. „Wir waren guten Mutes, dass der Landesentwicklungsplan entsprechend berücksichtigt werden würde.“

Möglicherweise sei diese Entscheidung ja für die Stadt Wuppertal ein Anlass, die Pläne noch einmal zu überdenken. „Uns geht es nicht darum, ein Möbelhaus zu verbieten, wir sehen das Problem beim geplanten Fachmarktzentrum“, machte Walterscheid klar. Er weist auch darauf hin, dass es vor rund zehn Jahren in Ochtrup einen vergleichbaren Fall gegeben habe. „Das Land wird daraus gelernt und sich entsprechend abgesichert haben. Sollte Wuppertal also klagen, gehen wir davon aus, dass dies ohne Erfolg sein wird.“ aw

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