WIS beginnt die Planungen fürs Stadtfest. Auch die Gestaltung der Hauptstraße wird breit diskutiert.

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Das Stadtfest soll wieder eine gute Werbung für Sprockhövel sein. Archiv

Das Stadtfest soll wieder eine gute Werbung für Sprockhövel sein. Archiv

Gerhard Bartsch

Das Stadtfest soll wieder eine gute Werbung für Sprockhövel sein. Archiv

Der Ausblick auf die Veranstaltungen im laufenden Jahr und die künftige Entwicklung der Hauptstraße haben im Mittelpunkt der Jahreshauptversammlung der Wirtschaftlichen Interessengemeinschaft Sprockhövel (WIS) gestanden. Zudem bestätigten die 21 anwesenden Mitglieder am Mittwochabend den Vorstand in seinem Amt.

Bei der Planung der Veranstaltungen für das aktuelle Jahr widmete sich das Treffen vor allem den Vorbereitungen auf das Stadtfest, das vom 11. bis 13. September stattfindet. Das Fest sei eine „sehr, sehr gute Werbung für Sprockhövel“ und eine Veranstaltung, „die weit über Sprockhövel hinaus bekannt“ sei, sagte der erste Vorsitzende Christoph Bremkamp. Durch die Einrichtung einer zweiten Bühne habe es an Attraktivität gewonnen.

Auch finanziell rechne sich das Stadtfest für die WIS. Allerdings gebe es derzeit noch acht Standmieter, die die Gebühren vom vergangenen Fest nicht gezahlt hätten, räumte Bremkamp ein. Hier bemühe man sich derzeit um ein Gespräch mit den säumigen Mietern. Sobald diese Mieten eingezogen sind, würde sich das Jahresergebnis des Vereins auf rund 16 600 Euro erhöhen. Erfreulich sei auch die Entwicklung des Vereins: Mit derzeit 51 Mitgliedern habe man einen „ganz guten Stand“ erreicht, betonte Bremkamp.

Diskussion um Gestaltung der Hauptstraße

Breiten Raum nahm auch die Diskussion um eine mögliche Gestaltung der Hauptstraße ein. Solange die Klage gegen die Umgehungsstraße L 70n beim Verwaltungsgericht Arnsberg anhängig sei, bewege sich in der Sache wenig, erklärte Bremkamp. Erst wenn klar sei, dass die Umgehungsstraße gebaut werde, könnten auch „größere Umbaumaßnahmen in der Hauptstraße“ vorgenommen werden. Denn dann könne die Hauptstraße, die derzeit noch eine Landesstraße ist, in die kommunale Trägerschaft überführt werden. Der erste Vorsitzende hofft, dass das Gericht im Sommer über die Klage entscheidet.

Auch die Frage nach zusätzlichen Parkmöglichkeiten an der Hauptstraße wurde angeschnitten. Laut dem zweiten Vorsitzenden Dirk Schulz wurde Ende September bei der Stadtverwaltung ein Antrag gestellt, Poller abzubauen. Über diesen Antrag sei aber leider immer noch nicht entschieden worden. Zudem monierte Schulz, dass die Hinweisschilder auf Parkmöglichkeiten an der Hauptstraße zu klein und zu versteckt seien.

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