Kleine Hexen, Geister und Teufel feierten nach der Radtour bei schlechtem Wetter im Jugendzentrum in Niedersprockhövel.
Kleine Hexen, Geister und Teufel feierten nach der Radtour bei schlechtem Wetter im Jugendzentrum in Niedersprockhövel.

Kleine Hexen, Geister und Teufel feierten nach der Radtour bei schlechtem Wetter im Jugendzentrum in Niedersprockhövel.

Gerhard Bartsch

Kleine Hexen, Geister und Teufel feierten nach der Radtour bei schlechtem Wetter im Jugendzentrum in Niedersprockhövel.

Sprockhövel. Es ist so, als treten die Kinder in ein Geisterschloss: Der "Tanz der Vampire" und "das Labyrinth des Schreckens" warten auf sie - dazu passen die "Geisterstunden vor Halloween", Gruselgeschichtendes Hattinger Schriftstellers Stefan Melneczuk, die er den Horrorfreunden vorlas.

Das gehörte zum gespenstischen Programm, welches das Team um Ute Feldmann vom Jugendzentrum Niedersprockhövel für die jungen Teilnehmer im Anschluss an "Sprocki’s Horror Radtour" organisiert hatte. "Echt gruselig", sagte Ramazan zwischen künstlichen Gedärmen, in Blut getränktem Hirn und glibbrigen Schneckenschleim, "ich hatte aber keine Angst", wiegelt der Junge ab, bevor er das Essen, abgeschnittene Finger, auch bekannt als Bockwurst mit Ketchup, probiert.

Zuvor hatte er und weiteren Teilnehmer an der Radtour auf dem ehemaligen Bahntrassenabschnitt zwischen Hasslinghausen und Niedersprockhövel teilgenommen - und dem Regen getrotzt. Seit Jahren ist die gruselig-schaurige Horror-Radtour (früher Halloween-Radtour) ein beliebter Termin im Veranstaltungskalender bei Sprockhöveler Kindern - etwa hundert als Hexen, Vampire und Geister verkleidete Gruselfreunde nahmen daran regelmäßig teil. In diesem Jahr war es wahrscheinlich dem regnerischen Wetter geschuldet, dass weniger als zehn Kinder mitmachten.

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