Geschwister aus Herzkamp liegen nach der Pflicht auf Platz 14.

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Sie im roten Kleid, er im Frack – Carolina und Daniel Hermann gaben am Dienstag in der Pflicht bei der EM in Helsinki, ein gutes Bild ab.

Sie im roten Kleid, er im Frack – Carolina und Daniel Hermann gaben am Dienstag in der Pflicht bei der EM in Helsinki, ein gutes Bild ab.

dpa

Sie im roten Kleid, er im Frack – Carolina und Daniel Hermann gaben am Dienstag in der Pflicht bei der EM in Helsinki, ein gutes Bild ab.

Herzkamp/Helsinki. Die Nervosität bei ihrem EM-Debüt war spürbar, das zeigten auch die Fernsehbilder auf Eurosport. Dennoch ist den aus Herzkamp stammenden Eistanzgeschwistern Carolina und Daniel Hermann ihr Einstand auf großer internationaler Bühne am Dienstag gelungen. Die jungen deutschen Meister belegen bei den Europameisterschaften in Helsinki nach dem Pflichttanz den 14. Platz und haben damit den ersten Schritt zur WM-Qualifikation gemeistert. Wie berichtet, müssen sie am Ende Rang 15 belegen, um ein Ticket zu den Welttitelkämpfen in Los Angeles zu ergattern.

"Das war nicht unsere Bestleistung, aber wir sind sehr zufrieden, schließlich ist es unsere erste EM", sagte Carolina Hermann nach dem Auftakt in der Hartwall-Areena. Die von Bundestrainer Martin Skotnicky betreuten Eistänzer kamen nicht zufällig mit dem neuen Pflichttanz Finn- step gut zurecht, schließlich hatte der slowakische Erfolgscoach diesen Tanz zusammen mit seinen Ex-Schützlingen Susanna Rahkamo und Petri Kokko aus Finnland in den 90er Jahren kreiert. Skotnicky lobte: "Ein guter Einstand." In Abwesenheit der Weltmeister Isabelle Delobel und Olivier Schoenfelder tanzen Jana Chochlowa/Sergej Nowitzki dem EM-Titel entgegen. Die Russen sammelten 37,43 Punkte, die Hermanns 28.40 Punkte. Am Donnerstag folgt der Originaltanz (12 Uhr). Eurosport zeigt ab 16.30 Uhr eine Aufzeichnung.

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