Junge und ältere Musikschüler zeigen beim Konzert ihr Talent an den Instrumenten.

Ariane Grzelak (7) glänzte beim Konzert.
Ariane Grzelak (7) glänzte beim Konzert.

Ariane Grzelak (7) glänzte beim Konzert.

Gerhard Bartsch

Ariane Grzelak (7) glänzte beim Konzert.

Sprockhövel. Es heißt, Übung macht den Meister. Dass das nicht nur ein weit verbreitetes Sprichwort ist, zeigten am Samstag die Schüler der Musikschule an der Gevelsberger Straße. Sie luden zum Konzert der Tasteninstrumente ein und übergaben den Zuhörern einen musikalischen Blumenstrauß.

Zum Auftakt des Konzertes spielte Ariane Grzelak (7), die mit dem Akkordeon das Kinderlied „Hänsel und Gretel“ auf die Bühne brachte. Ihr folgte Jasmina Dunst (11) mit dem Klassiker „Für Elise“ von Ludwig van Beethoven. Schnell sausten die seit September 2006 erprobten Finger über die Tasten, lockten helle Klänge aus der tiefen Höhle des Klaviers. „Wir haben dieses Mal eine Art Steigerung eingebaut. Zuerst spielen die Jüngeren und Anfänger. Dann kommen die älteren Schüler, die zum Teil erfahrener sind“, erklärte Annegret Theis, Leiterin der Musikschule.

Das Vorspielen ist auch ein Teil der Ausbildung

Es folgten den eher klassischen Tönen Pop-Songs von Michael Jackson und Abba. Da durfte der altbewährte Hit „Mamma Mia“ nicht fehlen, den Carolin Kaschel spielte. „Dass die Kinder das Spiel trotz ihrer Aufregung so gut hinbekommen, finde ich wirklich erstaunlich“, lobte Zuhörerin Traute Hauk die Musiker. Auch Annegret Theis war zufrieden: „Es hat alles sehr gut geklappt. Es ist wichtig, dass die Kinder auch das Vorspielen üben. Das ist immerhin Teil ihrer Ausbildung.“

Die Schwestern Yasemin (Klavier) und Eda (Violine) Karacora verzauberten mit der Sonate „Satz Allegro“, einem Stück von Beethoven. „Wir schaffen einen kulturellen Beitrag“, so Annegret Theis, „außerdem können die Kinder so auch mal zeigen, was sie können“, sagte Mitorganisator und Keyboard-Musiklehrer Markus Pitsch. Trotz des frühlingshaften Wetters waren fast alle Plätze des Musikschul-Forums besetzt. Für das Konzert gab es Lob und Applaus.

Zwei Monate lang haben die Instrumentalisten im Alter zwischen sechs und 16 Jahren geprobt. Keyboard, Klavier und Akkordeon standen auf dem Programm.

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