Der Stadtentwicklungsausschuss stimmte dem Vorhaben zu. Geprüft wird, ob der Standort der Traglufthalle geeignet ist.

Der Stadtentwicklungsausschuss stimmte dem Vorhaben zu. Geprüft wird, ob der Standort der Traglufthalle geeignet ist.
Die Zukunft der Traglufthalle war erneut Thema im Stadtentwicklungsausschuss. Kann die Feuerwehr den Standort nutzen? Archiv

Die Zukunft der Traglufthalle war erneut Thema im Stadtentwicklungsausschuss. Kann die Feuerwehr den Standort nutzen? Archiv

Gerhard Bartsch

Die Zukunft der Traglufthalle war erneut Thema im Stadtentwicklungsausschuss. Kann die Feuerwehr den Standort nutzen? Archiv

Sprockhövel. Am Standort des Feuerwehrgerätehauses in Niedersprockhövel unweit der Zwiebelturmkirche und des Busbahnhofes besteht Raumbedarf für eine Erweiterung gemäß Brandschutzplan. Damit befasste sich jüngst der Ausschuss für Stadtentwicklung. Das Vorhaben wirft an dem bisherigen Standort Probleme auf. Deshalb soll baurechtlich geprüft werden, ob das Feuerwehrgerätehaus am Standort der nicht mehr benötigten Traglufthalle planungsrechtlich zulässig ist.

Da die Traglufthalle an der Hiddinghauser Straße für ihren ursprünglichen Zweck nicht mehr benötigt wird, hatte der Ausschuss in seiner Sitzung vom 11. September des Vorjahres einer Umnutzung in eine „sportliche Freizeitstätte“ zugestimmt.

Das Gebäude soll mit einer Größe von 51,30 mal 15,50 Metern im Bereich des Sozialtraktes zweigeschossig und im Bereich der Stellplätze eingeschossig errichtet werden. Zur Klärung, ob dem Vorhabenöffentliche Belange entgegenstehen, wurden der Landrat des Ennepe-Ruhr-Kreises-Landschaftsschutz und Immissionsschutz und der Landesbetrieb Wald und Holz beteiligt. Der Ausschuss stimmt dem geplanten Vorhaben vorbehaltlich der Zustimmung der Fachbereiche zu. Hierbei ist auch berücksichtigt, dass der bisherige Standort der Freiwilligen Feuerwehr in Niedersprockhövel anderweitig durchaus lukrativ vermarktet werden könnte. „Ein Filetstück“, wie der Beigeordnete Volker Hoven anmerkte.

Breitbandausbaus schreitet planmäßig voran

Fast ausschließlich Erfreuliches hatte Ingrid Döbbelin von der Funktionsstelle Wirtschaftsförderung, Stadtmarketing und Tourismus, ebenfalls im Stadtentwicklungsausschuss zu berichten. So schreite der Breitbandausbau in Hiddinghausen planmäßig voran. Bereits Ende Dezember 2017 hat die Telekom AG dort mit der Einschaltung des schnellen Internets begonnen, so dass für etwa 1850 Haushalte die höheren Bandbreiten bereits verfügbar seien. Weitere 2700 Haushalte werden in diesem Ausbaugebiet schrittweise eingeschaltet. Im Vorwahlbereich 02324 werden nach derzeitigem Planungsstand der Telekom mit den ersten Einschaltungen aller Voraussicht nach ab Mitte März dieses Jahres begonnen. Auch hier wird die schrittweise Einschaltung für etwa 6850 Haushalte in die Wege geleitet. Bezüglich des geförderten Breitbandausbau im Kreisgebiet wurde der Bieterwettbewerb am 11. Januar 2018 in die Europäische Ausschreibungsdatenbank eingetragen. Nach dem derzeitigen Zeitplan des Breitbandbeauftragten wird die Vergabe unter Berücksichtigung des dazu einzuhaltenden Verfahrens frühestens im Oktober 2018 möglich sein.

Wie in der letzten Ausschusssitzung angekündigt, fanden im Dezember 2017 Gespräche mit den Eigentümern von Gewerbegrundstücken im Gewerbegebiet „Grüner Weg“ statt. Eine Vermarktung war bisher aufgrund fehlender Verkaufsbereitschaft der Eigentümer nicht möglich. Die Wirtschaftsförderung hatte zu den Eigentümern Kontakt aufgenommen und in Gesprächen für den Verkauf zur Ansiedlung von Gewerbe geworben. Mit Erfolg, und als die Eigentümer Verkaufsbereitschaft signalisierten, wurde die Endwässerung durch das städtische Tiefbauamt sichergestellt. Nun ist das Areal als baureife Gewerbefläche verfügbar. Es wurde vereinbart, dass eine insgesamt mehr als 19 000 Quadratmeter große Parzelle zur Ansiedlung von vorzugsweise einem Gewerbebetrieb vermarktet wird.

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