Beigeordneter Woldt: Es gibt zu wenig Personal.

Das Stammhaus der Brennerei Habbel in Haßlinghausen ist denkmalgeschützt – davor ist der moderne Anbau zu sehen.
Das Stammhaus der Brennerei Habbel in Haßlinghausen ist denkmalgeschützt – davor ist der moderne Anbau zu sehen.

Das Stammhaus der Brennerei Habbel in Haßlinghausen ist denkmalgeschützt – davor ist der moderne Anbau zu sehen.

G. Bartsch

Das Stammhaus der Brennerei Habbel in Haßlinghausen ist denkmalgeschützt – davor ist der moderne Anbau zu sehen.

Sprockhövel. Gerade mal 63 Baudenkmäler weist die offizielle Liste der Stadt Sprockhövel derzeit aus – nur eines mehr als vor fünf Jahren. Dazu kommen noch drei Bodendenkmäler und die Standarte der Freiwilligen Feuerwehr als Bewegliches Denkmal.

Auf Nachfrage des Ausschusses für Denkmalpflege, dem die Liste zu Beginn der neuen Legislaturperiode von der Verwaltung vorgelegt wurde, erklärte der Beigeordnete Bernd Woldt, warum nicht mehr geeignete Gebäude in die Denkmalliste aufgenommen werden.

Nachfrage des Ausschusses für Denkmalpflege

„Die Verwaltung arbeitet im Rahmen der personellen Möglichkeiten. Wir reagieren nur, wenn Bauanträge Gebäude aus der Kulturgutliste der Verwaltung betreffen”, sagte er. Das Verzeichnis des zu schützenden Kulturgutes in der Stadt enthält insgesamt 265 Objekte, von denen bei 166 die Denkmalwürdigkeit erst noch überprüft werden muss.

Im Moment stehen für diese Aufgaben nur zwei Mitarbeiter zur Verfügung. „Es gibt vom Rat immer neue Aufgaben, zum Beispiel die Erarbeitung eines Integrierten Handlungskonzeptes. Es ist nicht mehr zu leisten”, erklärte Woldt.

Wenn die Politiker daran etwas ändern wollten, müssten sie Personaleinstellungen fordern, empfahl er dem Ausschuss.

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