Das Fest bei den Dittmers gehört mittlerweile fest zum Terminkalender der Stadt.

Der kleine Ben versuchte sich beim Schmieden auf dem Hoffest der Dittmers.
Der kleine Ben versuchte sich beim Schmieden auf dem Hoffest der Dittmers.

Der kleine Ben versuchte sich beim Schmieden auf dem Hoffest der Dittmers.

Andreas Fischer

Der kleine Ben versuchte sich beim Schmieden auf dem Hoffest der Dittmers.

Hiddinghausen. Auf einmal gab es fast so etwas wie Ärger: Nicht nur, dass sich ein launischer Besucher über den Preis der Wertmarken (60 Cent pro Stück) beschwerte. Auch beim „fliegenden Teppich“ – eine Konstruktion aus Matte und Trecker – wollten die Gäste nicht hören und setzten kurzerhand die kleinen Teppichflieger auf das fahrende Geländer.

Doch Sylvia Dittmer ist keine, die sich von so etwas aus der Ruhe bringen lassen würde. Erfahrungsgemäß reichten bei der examinierten Krankenschwester ein paar aufklärende Worte und schon war alles wieder geklärt, die Feierlichkeit konnte auch für die Hofdame beginnen.

Das ganze Jahr über freuen sich die Besucher auf das Hoffest

Zum siebten Mal luden Sylvia und Frank Dittmer zum Hoffest mit Treckertreffen ein. Das hat sich in den vergangenen Jahren zur festen Größe im Terminkalender der Stadt etabliert. Das bekommen die Dittmers das ganze Jahr über zu spüren: „Viele fragen, wann es wieder so weit ist. Ich werde nie vergessen, wie ich einmal an der Supermarktkasse stand und ein kleiner Junge aufgeregt danach gefragt hat“, sagte die Organisatorin und verdrückte einige Freudentränen. Denn in erster Linie geht es an der Wittener Straße ums Zusammensein und den Spaß: „Das ist ein Konzept für die ganze Familie“, sagte Dittmer.

Dazu gehören vor allem die Traktoren. Nach und nach rollten die Stahlriesen mit röhrenden Maschinen auf den Festplatz – allesamt historische Fahrzeuge. „Mein Mann war schon immer begeisterter Trecker-Fan. Ich mag eher Oldtimer und Militärfahrzeuge“, sagte Sylvia Dittmer, die vor zwei Jahren sogar einen Panzerführerschein gemacht hat. Doch nicht nur auf die Blondine machen die alten Schätze Eindruck. Gerade die kleinen Festbesucher staunten über den seltenen Anblick der großen Räder und Motoren – auch wenn sie den sonst fachmännischen Auskünften kaum folgen konnten.

„Warum sind fast alle Trecker grün“, möchte der sechsjährige Jorik Bannert wissen. Der hatte sich zuvor selbst auf einen der Kindertraktoren geschwungen und damit den Trecker-Führerschein absolviert. „Hier ist es immer sehr schön. Die Atmosphäre ist locker und entspannt. Auch den Kindern wird viel geboten“, sagte Sabine Bannert.

Etwa 250 Oldtimer, Trecker und historische Militärfahrzeuge hatten in den vergangenen Jahren den Weg zum Hoffest gefunden. Nun waren es knapp 150.

 

Die gab´s von freiwilligen Helfern des Arbeiter-Samariter-Bundes.

Neben einem Kinderkarussell und einer Kasten-Rollbahn konnte an zwölf Trödelständen gestöbert werden.

Auch kulinarisch kamen die Gäste nicht zu kurz. Überall duftete es nach Gemüse und Fleisch aus der Riesenpfanne. Naschkatzen hatten die Qual der Wahl und entscheiden zwischen 74 selbst gebackenen Torten. Dazu lieferte DJ Ingo Nahser aktuelle Chart-Hits und Schlager, hinter dem Festgelände demonstrierte Hundepsychologin Ina Stiefken die Zusammenarbeit von ihren Vierbeinern und Schafen.

Auch in diesem Jahr werden die Einnahmen des Festes gespendet. Dieses Mal geht der Erlös an das Hospiz Emmaus e.V. in Gevelsberg sowie an das Hospiz der Bethel-Stiftung in Dortmund.

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