Mehr als 100 Gäste kamen zum Abschluss, 45598 insgesamt.

Annegret Breidenbach (l.) und Gisela Klinge vom Freibadförderverein machten sich am letzten Saisontag mit Regenschirmen und Badenachthemd einen Spaß. „Es war schön, ich hoffe Euch 2011 wiederzusehen“, steht darauf. Der Erhalt des Bades liegt schließlich vielen am Herzen.
Annegret Breidenbach (l.) und Gisela Klinge vom Freibadförderverein machten sich am letzten Saisontag mit Regenschirmen und Badenachthemd einen Spaß. „Es war schön, ich hoffe Euch 2011 wiederzusehen“, steht darauf. Der Erhalt des Bades liegt schließlich vielen am Herzen.

Annegret Breidenbach (l.) und Gisela Klinge vom Freibadförderverein machten sich am letzten Saisontag mit Regenschirmen und Badenachthemd einen Spaß. „Es war schön, ich hoffe Euch 2011 wiederzusehen“, steht darauf. Der Erhalt des Bades liegt schließlich vielen am Herzen.

Gerhard Bartsch

Annegret Breidenbach (l.) und Gisela Klinge vom Freibadförderverein machten sich am letzten Saisontag mit Regenschirmen und Badenachthemd einen Spaß. „Es war schön, ich hoffe Euch 2011 wiederzusehen“, steht darauf. Der Erhalt des Bades liegt schließlich vielen am Herzen.

Niedersprockhövel. Ein Dutzend Schwimmer zieht am Samstag um kurz vor eins noch genussvoll seine Bahnen im auf 25 Grad erwärmten Quellwasser und kann sich vom Freibadsommer nur schwer trennen. Der endet in ein paar Minuten offiziell. "Sonst war doch immer eine Woche länger bis zum Stadtfest auf", ruft eine Schwimmerin Schwimmmeister Günter Haase zu. "Wir haben immerhin schon fünf Tage Verlängerung bekommen, eigentlich sollte Ende August Schluss sein", ruft der fröhlich zurück.

Das Freibad und die Sparzwänge der bald überschuldeten Stadt bleiben untrennbare Themen. Doch entspannt verläuft der letzten Badetag 2010, der wie immer von Mitgliedern des Freibadfördervereins mit Schnittchen, Kaffee und Kuchen versüßt wird. 109 Besucher sind gekommen. Mit dem Freibadgottesdienst am Sonntag gab es eine noch deutlich besser besuchte Zugabe.

"Es waren selten so wenige Beschwerden", sagt Petra Erlbruch von der Zentralen Gebäudebewirtschaftung und auch die Einnahmeerwartungen seien bei 44598 Besuchern (Vorjahr: 47000) erfüllt. Wäre der August nicht so verregnet gewesen (nur 4250 Besucher), hätte es gar ein gutes Ergebnis werden können.

Wie immer richtet sich aber der Blick aufs nächste Jahr. "Wer etwa bezahlt dann die Kassiererinnen, die diesmal nur durch eine Spende der Sparkasse eingestellt werden konnten? "Wir werden mit der Stadt früh eine Lösung suchen und warten so lange auch, bevor wir wieder eigene Projekte finanzieren", sagt Kurt Offermann vom Freibadförderverein. Das klingt hoffnungsfroh, zumal diese Saison auch technisch störungsfrei lief.

"Das Bad ist ein Stück Lebensqualität für Sprockhövel", sagt Familienvater Christoph Beermann, das lohne sich jedes Engagement für den Erhalt.

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