Unter Volldampf: Am 9. März zeigt Vox eine Kochshow, die im Sprockhöveler Restaurant von Dirk Eggers gedreht wurde.

Dirk Eggers richtete bei der Cooking-Battle in Wuppertal selbst an. Als Tester und Berater ist er jetzt auch für eine Vox-Kochshow gefragt.
Dirk Eggers richtete bei der Cooking-Battle in Wuppertal selbst an. Als Tester und Berater ist er jetzt auch für eine Vox-Kochshow gefragt.

Dirk Eggers richtete bei der Cooking-Battle in Wuppertal selbst an. Als Tester und Berater ist er jetzt auch für eine Vox-Kochshow gefragt.

Andreas Fischer

Dirk Eggers richtete bei der Cooking-Battle in Wuppertal selbst an. Als Tester und Berater ist er jetzt auch für eine Vox-Kochshow gefragt.

Sprockhövel. Die Rolle als Fernsehstar scheint Dirk Eggers nicht unbedingt auf den Leib geschrieben. Mit Schnauzbärtchen, Kurzhaarschnitt und leichtem Bauchansatz wirkt der Koch und Gastronom aus Sprockhövel bodenständig. Dass er neben Kochkünsten aber auch Medienauftritte sicher beherrscht, bewies der 37-Jährige nicht nur jüngst als "Vor-Kocher" bei der Cooking-Battle in der Wuppertaler Villa Media, sondern wird es demnächst auch einem Fernsehpublikum zeigen. Am 9.März (19.50Uhr) sendet VOX eine Folge der Kochshow "Unter Volldampf", die im Sprockhöveler Hotel-Restaurant Eggers aufgezeichnet wurde.

Fürs Fernsehen blieb das Restaurant im Januar eine Woche geschlossen

Dirk Eggers betreut dabei fünf Hobby-Köche, die ein 20-Personen-Publikum bekochen. "Die Anfrage vom Sender kam schon im vergangenen Jahr", erzählt Eggers, dessen Restaurant an der Hauptstraße seit Jahren in Gourmet-Führern auftaucht. "Vor Weihnachten wollte ich das meinen Kunden aber nicht zumuten", erklärt Eggers, warum dann erst ab 26. Januar gedreht wurde. Immerhin musste sein Restaurant dafür von Montag bis Freitag geschlossen bleiben. Von Nachmittags bis nachts wurde gedreht.

Jeden Tag kochten die Kandidaten - einer davon stammt ebenfalls aus Sprockhövel - ein Menü für 20Personen, bereiteten dabei abwechselnd die Vor-, Zwischen-, Haupt- und Nachspeise oder spielten an einem Tag den "Maitre de Maison". Dafür gab es Punkte vom Speisepublikum.

Dirk Eggers besorgte die Zutaten, gab den Kandidaten Tipps und wurde vom Fernsehteam immer wieder nach seiner Meinung zu den Kreationen. "Die hatten insgesamt ein erstaunlich gutes Niveau, mehr darf ich nicht verraten", sagt er. Dass ein oder andere sei aber dabei gewesen, dass er sich durchaus auch für seine Küche vorstellen könne: Pochiertes Hühnerei mit Sellerie und Trüffeln etwa oder auch die Fischlasagne, die sich ein Kandidat ausgedacht hatte.

Rezeptanregungen waren für Eggers aber nicht der Grund, sich auf das Fernsehabenteuer einzulassen, dass neben einer kleinen Entschädigung für die Zutaten und dem Getränkeerlös kein Honorar vorsieht. "Es hat Spaß gemacht, außerdem hofft man dadurch natürlich bei Leuten bekannt zu werden, an die man sonst als Kunden nicht herankommt", sagt Eggers. Selbst hat er in prominenten Lokalen wie dem Schiffchen von Jean-Claude Bourgueil in Düsseldorf oder dem Fünf-Sterne-Restaurant von Jörg Müller auf Sylt gelernt.

Fernsehkoch soll für Eggers aber nur eine Episode bleiben, auch wenn er vor der Kamera durch Lockerheit und gute Sprüche glänzt. "Ich habe das gerne mitgemacht, schließlich muss man sich etwas einfallen lassen, jetzt ist aber auch gut."

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