Die fünf Musiker freuen sich über den bislang größten Erfolg beim diesjährigen Finale des SPH-Bandcontests.

Auch in Montabaur durften sich die fünf Niedersprockhöveler über viel Unterstützung freuen. Archiv
Auch in Montabaur durften sich die fünf Niedersprockhöveler über viel Unterstützung freuen. Archiv

Auch in Montabaur durften sich die fünf Niedersprockhöveler über viel Unterstützung freuen. Archiv

Cathi Horn

Auch in Montabaur durften sich die fünf Niedersprockhöveler über viel Unterstützung freuen. Archiv

Sprockhövel. Mit dem dritten Platz beim SPH-Bandcontest feierte die Sprockhöveler Band Blue-House den größten Erfolg ihrer noch jungen Geschichte. Dass sie hinter der Kölner Band The Fat Cat, die nur aus Musikstudenten besteht, und Quiet Cowtone aus Bad Salzuflen lediglich auf dem dritten Podestplatz gelandet ist, ist für die fünf Niedersprockhöveler aber keine Enttäuschung. Im Gegenteil, die Jungs verbuchen die Platzierung als einen Riesenerfolg.

„Bis zum vierten Platz schüttelten wir immer wieder den Kopf, dass wir noch weiter im Rennen sind. Als dann unser Name beim dritten Platz genannt wurde, empfand ich einen Mix aus Freude und Leere“, beschreibt Sänger Janik Schmidt seine Gefühle. „Ich hatte Bock, immer in die nächste Runde zu kommen. Im Finale waren wir dann doch alle Sieger“, munterte Gitarrist Oliver Trimborn seinen Bandkollegen auf. Immerhin habe die Band ja außer einigen Sachpreisen und einem Song inklusiver CD-Produktion auch das Lob dafür bekommen, die meisten Fans nach Montabaur mobilisiert zu haben. „Die Anerkennung unserer eigenen Fans ist doch einer der besten Preise, die wir bekommen können“, lobt Florian Sturm die Fans der Band. Der Schlagzeuger bekam für das von ihm für seine Freundin Anna komponierte Lied noch ein Extralob.

100 Sprockhöveler Fans sorgen für Feierlaune

700 Musikfreunde fasste die Stadthalle in Montabaur am vergangenen Samstagabend. Allein 100 davon waren aus Sprockhövel angereist und sorgten für reichlich Feierlaune.

Ihren Erfolg feierten Blue House erst am Sonntagabend danach bei ihrem Stammgriechen Akropolis mit einem gemütlichen Essen. „Wir sind ja Morgens schon losgefahren und waren den ganzen Tag unterwegs. Abends kamen wir erst gegen drei Uhr aus der Halle, waren platt und haben uns direkt schlafen gelegt“, berichtet Keyboarder Hendrik Schnutenhaus von einem schönen, aber doch anstrengenden Wettbewerb. Auch wenn das Erlebte sehr schön war, wissen die Kreisstädter das Ganze gut einzuordnen und bleiben weiter auf dem Teppich. „Natürlich wollen wir schauen, was jetzt alles auf uns zukommt. Aber unsere Jobs und Studien haben Priorität“, macht Schnutenhaus deutlich.

Nichtsdestotrotz freut sich Bandleader und Manager Philip Dew über bereits vorliegende Konzert-Anfragen. So spielt die Band am 28. Januar beim Wuppertaler Schülerrock-Festival in der Unihalle. „Auch unsere Wohnzimmerkonzerte bieten wir noch an und haben dafür noch Termine frei“, sagt Dew, dessen Terminplaner sicher bald noch mehr gefüllt sein wird.

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