Viele Sprockhöveler wünschen sich für das neue Jahr mehr Frieden und Gesundheit. Archiv
Viele Sprockhöveler wünschen sich für das neue Jahr mehr Frieden und Gesundheit. Archiv

Viele Sprockhöveler wünschen sich für das neue Jahr mehr Frieden und Gesundheit. Archiv

Stefan Fries

Viele Sprockhöveler wünschen sich für das neue Jahr mehr Frieden und Gesundheit. Archiv

Sprockhövel. „Wir wünschen uns nur ein wenig Ruhe“, bekennen Karin und Siegfried Haufe, die gerade aus Dresden in Sprockhövel zu Gast sind, um Verwandte zu besuchen. Von Vorsätzen für das neue Jahr halten sie nicht viel: „Wir lassen uns eher überraschen, was das Jahr uns bringt. Hauptsache, wir bleiben gesund.“

Mit diesem Wunsch ist das Paar nicht allein. „Gesundheit, Gesundheit und nochmal Gesundheit“, wünschen sich auch Heike Wiemhoff und Melanie Kanis. „Gesundheit kann man nicht schenken und für kein Geld der Welt kaufen.“ Und noch etwas liegt den beiden Frauen am Herzen: „Es wäre schön, wenn die Menschen und Nationen besser miteinander auskommen würden. Oft sind die Beziehungen geprägt von Geld und Macht.“

Vorsätze? „Die sind meist in wenigen Wochen dahin“, bekennen die Sprockhövelerinnen. Wenn sie aber einen persönlichen Wunsch frei hätte, dann „würde ich 2017 einen Urlaub in Irland oder Schottland verbringen“, verrät Heike Wiemhoff.

Für Sylvia Steinmann ist 2016 bereits ein Wunsch in Erfüllung gegangen: „Ich wollte gerne in Sprockhövel arbeiten.“ Mit der Eröffnung der Boutique Immertreu an der Hauptstraße eröffneten sich auch beruflich neue Perspektiven. Sie wurde angestellt. Da liegt ihr Wunsch für 2017 nahe: „Das Geschäft ist gut angenommen worden. Die Sprockhöveler sind sehr warmherzig und experimentierfreudig. So kann das bleiben.“ Dennoch steht auch für sie Gesundheit ganz oben auf der Prioritätenliste.

Gesundheit steht bei vielen oben auf der Wunschliste

Das gilt auch für Buchhändlerin Helga Schulz. „Ohne Gesundheit ist der Rest auch nicht viel wert.“ Einen Wunsch hat sie dann aber doch noch: „Ich wünsche mir, dass die Menschen weiter lesen. Ich glaube, dass jedes Buch – und sei es noch so trivial – auch informativ sein kann. Man kann immer etwas lernen.“

Bei Susanne Hardt steht ein echter Klassiker in der Liste der guten Vorsätze: „Ich will aufhören zu rauchen.“ Und doch hat sie noch einen ganz uneigennützigen Traum: „Es soll friedlicher weitergehen auf der Welt. Die Nachrichtenlage wird zunehmend besorgniserregender. Das muss aufhören.“

Da stimmt Uwe Böller mit ein: „Es muss doch möglich sein, dass alle in Frieden leben“, so hofft er für 2017. „Mein ganz persönlicher Wunsch wäre, dass sich die politische Lage weltweit beruhigt. Man fühlt sich so machtlos.“

Hildegard Bergmann muss gar nicht erst überlegen: „Gesundheit wünsche ich mir. Wenn ich gesund bin, kann ich alles andere auch schaffen.“

Auch Ulrich Friedrichs hat keine materiellen Wünsche: „Mit genügt es schon, wenn alles so bleibt, wie es ist. Aus Vorsätzen habe ich mir noch nie etwas gemacht. Ich nehme mir auch diesmal nichts vor. Es wird sich zeigen, was das Jahr zu bieten hat.“

Auch Tobias Swieca lässt sich vom neuen Jahr überraschen. „Wenn alles so weiterläuft, wie bisher, bin ich schon zufrieden“,sagt er. Falls aber doch irgendwo eine gute Fee zuhört, würde er ihr gerne auf die Sprünge helfen: „Ich würde so gerne mit meiner Mannschaft aufsteigen.“ Er trainiert seit einigen Wochen die erste Herrenmannschaft des VFL Winz Baak. Utopisch ist das nicht: Die Hattinger rangieren derzeit hinter Bochum Linden auf Platz zwei der Kreisligatabelle. Tobias Swieca geht optimistisch ins neue Jahr: „Das können wir schaffen“.

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