Am Wochenende wurde angeboten, was die Awo-Frauen in Monaten gebastelt haben.

Auch Sami beeindruckt die Vielfalt des Angebots. Er gehörte zu den jüngsten Besuchern des Awo-Adventsbasars.
Auch Sami beeindruckt die Vielfalt des Angebots. Er gehörte zu den jüngsten Besuchern des Awo-Adventsbasars.

Auch Sami beeindruckt die Vielfalt des Angebots. Er gehörte zu den jüngsten Besuchern des Awo-Adventsbasars.

Gerhard Bartsch

Auch Sami beeindruckt die Vielfalt des Angebots. Er gehörte zu den jüngsten Besuchern des Awo-Adventsbasars.

Hiddinghausen. Der Eisbär mit dem kecken rot-weißen Schal guckt hinüber zu dem lustigen Holz-Schneemann. Zwischen ihnen, über die gesamte Breite des Raumes, ist das Angebot des Awo-Adventsbasars ausgebreitet. Und wenn die Temperaturen draußen auch eher an Spätsommer erinnern - hier in der Begegnungsstätte an der Jahnstraße weisen die Zeichen eindeutig auf die Vorweihnachtszeit. Da gibt es handgemalte Aquarellkarten, Adventskränze, Gestecke, Engel und Nikoläuse. Aber auch ein Nilpferd aus Holz oder bunt gemusterte Wollsocken. "Die sind immer schnell weg, zumindest die gängigen Größen", sagt Ursula Oberdick vom Awo-Ortsverein.

Das ganze Jahr über entstehen an den Bastelabenden der Awo Dinge für den Basar. Dazu kommen ein paar Kommissionsstücke aus einem Kunstgewerbeladen. Selbst gemachte Marmeladen, Liköre und Plätzchen vervollständigen das Angebot. Während die einen Gäste stöbern, sitzen andere an den Tischen im vorderen Raum. Die meisten haben Kartoffelsalat und Würstchen gewählt. Einige Kinder machen sich eifrig über die Waffeln her. Und angesichts des einladenden Kuchenbuffets könnte man leicht auf den Gedanken kommen, den Besuch auf den Nachmittag auszudehnen. "Wir kommen regelmäßig", sagt Christel Mundt, und Ilse Korten stimmt zu.

"Es ist immer so gemütlich hier. Außerdem brauche ich dann heute nicht zu kochen." Viele kennen sich, man trifft sich, klönt zusammen. Und für alle, die es näher interessiert, was mit dem Erlös des Basars passiert, liegt an jedem Tisch eine Liste aus mit den sozialen Projekten, die im vergangenen Jahr bedacht wurden, und wie viel Geld sie im Einzelnen bekommen haben. Gut zu tun haben sie, die Helfer von der Awo. Und beim Hinausgehen kommt einem schon die nächste Besuchergruppe entgegen. Vielleicht ist er dabei, der Mensch, bei dem Eisbär oder Schneemann ein neues Zuhause finden.

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