Die Schalker U 23 stellt sich am Samstag bei Regionalligist TSG Sprockhövel auf Kunstrasen vor. Die Erstliga-Reserve hat sich verstärkt.

Strahlemann und Ex-Profi Gerald Asamoah soll Schalkes U 23 als Teammanager retten.
Strahlemann und Ex-Profi Gerald Asamoah soll Schalkes U 23 als Teammanager retten.

Strahlemann und Ex-Profi Gerald Asamoah soll Schalkes U 23 als Teammanager retten.

dpa

Strahlemann und Ex-Profi Gerald Asamoah soll Schalkes U 23 als Teammanager retten.

Sprockhövel. Neben seiner fachlichen Kompetenz zeichnet sich Andrius Balaika, Trainer des Fußball-Regionalligisten TSG Sprockhövel, auch durch seine Geradlinigkeit aus. So lässt er sich vor der Begegnung am morgigen Samstag (15.30 Uhr, German-Flavours-Travel-Arena im Baumhof) gegen die U23 des Bundesligisten FC Schalke 04 nicht zu Träumereien hinreißen. „In der momentanen Situation wird es für uns gegen Schalke sicher nicht einfacher als vergangene Woche beim BVB“, sagte er. Daran ändere auch der Umstand nichts, dass Schalke, ebenso wie die TSG, bereits seit fünf Spielen auf einen Sieg wartet und durch den 15. Platz in der Tabelle als vermeintlich „machbarer“ gilt als Dortmund.

„Die haben die Mannschaft in der Winterpause exzellent verstärkt und besitzen eine unheimliche Qualität in ihren Reihen“, lobt Balaika den Gegner. Tatsächlich wurde von Schalke mit Publikumsliebling Gerald Asamoah ein eigener Manager für die U23 eingestellt. Der hat das Team auch richtig umgekrempelt.

Bei der eigenen Mannschaft geht es Balaika nicht darum, dass diese vielleicht nicht alles tun wolle, betont er. „Aber Spieler wie Tim Dudda, der bei uns zu den kreativsten Akteuren zählt, und Max Clauss können wir halt nicht ersetzen.“

Und dann sind da ja noch diese einfachen Gegentreffer, die man kassiert. Drei von vier Toren, die man gegen Dortmund zugelassen hatte, wären laut Balaika sehr einfach vermeidbar gewesen. Diese scheinen dem 39-Jährigem auch nachts über die Decke zu laufen. „Ich stehe manchmal kerzengrade im Bett und überlege, wie wir die Wende noch schaffen können“, erzählt Balaika und lässt in seine Gefühlswelt blicken. Trotz der schwierigen Phase liebe er aber seinen Job bei der TSG und die Arbeit mit seinen Jungs. Daher gab es für den Ex-Nationalspieler Litauens, trotz anderer Interessenten, keine Alternative zur TSG. „Ich habe mich mit solchen Sachen nie befasst. Wenn ich nicht weitergemacht hätte, hätte ich ein Jahr eine Pause eingelegt“, bekennt sich Balaika trotz der sportlichen Ebbe zu seinem Stammverein.

SCO könnte sich weiter ins Mittelfeld absetzen

Echte Aufbruchsstimmung herrscht dagegen beim Landesligisten SC Obersprockhövel. Der Mannschaft vom Trainerduo Jörg Niedergethmann/ Sascha Höhle glückte vor 14 Tagen mit dem 1:0-Sieg gegen Bochum-Linden ein gelungener Start aus der Winterpause. Diese positiven Eindrücke sollen am Sonntag (15.15 Uhr, Emscherstraße/Herne) nach der erneuten Pause durch Karneval auch gegen Firtinaspor Herne weiter Bestand haben. Die Voraussetzungen sind für die Sprockhöveler ähnlich wie am vergangenen Spieltag. Mit einem Sieg könnte der SCO sich weiter von den unteren Tabellenregionen absetzen. Bei einer Niederlage bestünde dagegen die Gefahr, wieder mit in den Abstiegskampf hineingezogen zu werden. Nach seiner Verletzung in der Winterpause könnte Spielertrainer Sascha Höhle wieder mit auflaufen.

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