Am Sonntag endet die Saison – sie bescherte dem Bad bislang gut 25.500 Besucher. 2013 waren es noch 33.400 Badegäste.

Auch beim Turmspringen am vergangenen Wochenende – im Bild Florian Preuß – hielt sich der Andrang im Bad in Grenzen.
Auch beim Turmspringen am vergangenen Wochenende – im Bild Florian Preuß – hielt sich der Andrang im Bad in Grenzen.

Auch beim Turmspringen am vergangenen Wochenende – im Bild Florian Preuß – hielt sich der Andrang im Bad in Grenzen.

Gerhard Bartsch

Auch beim Turmspringen am vergangenen Wochenende – im Bild Florian Preuß – hielt sich der Andrang im Bad in Grenzen.

Niedersprockhövel. Das Freibad Sprockhövel hat in diesem Jahr ein dickes Minus bei den Besucherzahlen hinnehmen müssen. Bislang haben 25 500 Gäste das Freibad besucht, wie die Stadt gestern auf Nachfrage der WZ mitteilte. Zum Vergleich: Im vergangenen Jahr waren es 33.400 Besucher.

„Im Vergleich zum letzten Jahr ist es schlecht.“

Ralph Holtze, Leiter der städtischen Zentralen Gebäudebewirtschaftung (ZGS)

Erste Konsequenz aus dem Minus von etwa 8000 Besuchern: Eigentlich sollte das Freibad erst am 13. September beim Stadtfest schließen – so hatte es der Förderverein vor der Saison geplant. Wegen der schlechten August-Witterung ist nun aber bereits am kommenden Sonntag, 31. August, Schluss, wie Ralph Holtze von der zuständigen Zentralen Gebäudebewirtschaftung der Stadt erläutert (siehe Kasten). Sein Fazit der Saison: „Im Vergleich zum letzten Jahr ist es schlecht.“

Da die Saison erst am Sonntag endet, geht Holtze davon aus, dass noch einige Besucher kommen werden. Retten kann das die Bilanz aber nicht: „Wir kalkulieren mit 40 000 bis 45 000 Besuchern bei einem guten Sommer“, erläutert der Leiter der ZGS. So gesehen waren auch die vergangenen Jahre keine guten für das Freibad.

Holtze unterteilt die Besucher in Schwimmer und Freibadnutzer. „Die Schwimmer nutzen Bahnen, egal bei welchem Wetter“, sagt Holtze. „Freibadnutzer brauchen eine trockene Wiese und etwa 26 bis 27 Grad.“ Wegen des vielen Regens vor allem im August blieben diese Sonnenhungrigen zuletzt fast gänzlich aus.

Das merkt die Stadt auch finanziell – denn das Bad macht traditionell rote Zahlen. Schon 2013, mit 8000 Gästen mehr, hat das Freibad laut Holtze nur 80.370 Euro Einnahmen erzielt – bei Ausgaben von 360.000 Euro. Für dieses Jahr werden die Zahlen erst im Herbst feststehen. Angesichts des Besucherschwunds dürfte das Defizit die 280.000 Euro von 2013 noch übersteigen.

Umso wichtiger sind die Leistungen des Fördervereins, der das Bad seit 20 Jahren mit Spenden und Aktionen unterstützt.

Leserkommentare


() Registrierte Nutzer