Die Bilanz der Einwohnerzahl im Vergleich von Zu- und Wegzügen ist beinahe ausgeglichen.

Sprockhöveler sind mobil – nicht nur, wenn sie sich zu Festen auf den Weg machen. Viele wechseln auch innerhalb der Stadt ihre Wohnung.
Sprockhöveler sind mobil – nicht nur, wenn sie sich zu Festen auf den Weg machen. Viele wechseln auch innerhalb der Stadt ihre Wohnung.

Sprockhöveler sind mobil – nicht nur, wenn sie sich zu Festen auf den Weg machen. Viele wechseln auch innerhalb der Stadt ihre Wohnung.

Archiv

Sprockhöveler sind mobil – nicht nur, wenn sie sich zu Festen auf den Weg machen. Viele wechseln auch innerhalb der Stadt ihre Wohnung.

Sprockhövel. Wie aus der derzeit aktuellen Statistik der Stadt hervorgeht, gibt es in Sprockhövel eine Menge Bewegung, wenn man die Zu- und Wegzüge aus und in andere Städte und die Umzüge innerhalb der Stadt betrachtet.

Die Bevölkerungszahl nahm nur geringfügig ab

2117 Menschen, und damit knapp 8,3 Prozent der gesamten Einwohner haben im Jahr 2012 Umzugskisten gepackt, um in eine andere Wohnung umzusiedeln. Von ihnen verließen 1192 die Stadt, 622 zogen innerhalb ihres Stadtteils um, 303 wechselten in einen anderen Stadtteil.

Die Zahl passt zu einer früheren Information, dass rund ein Drittel der Sprockhöveler inzwischen aus anderen Städten stammt.

Im Jahr 2012 nahm die Sprockhöveler Bevölkerung nur wenig um 141 auf 25 539 Einwohner ab, im Wesentlichen, weil trotz einer leichten Steigerung bei den Geburten, 116 Menschen mehr starben, als geboren wurden. Die schlechteste Bilanz haben dabei Niedersprockhövel mit (-52) und Haßlinghausen (-43).

Veränderungen in der Einwohnerzahl ergeben sich auch aus den Umzügen. Hier verliert Niedersprockhövel in der Bilanz der Weg- und Zuzüge 84 Einwohner – deutlich mehr als alle anderen Stadtteile. Nur Obersprockhövel (+21) und Niederstüter (+7) verzeichnen eine positive Bilanz.

Auch innerhalb der Stadt ziehen viele Menschen um

1192 Einwohner zogen im Jahr 2012 in andere Städte. 141 von ihnen wechselten nach Hattingen, 127 nach Gevelsberg und 185 nach Wuppertal.

1167 Neubürger aus anderen Städten konnten in Sprockhövel begrüßt werden. Davon kamen 174 aus Hattingen, 97 aus Gevelsberg und 171 aus Wuppertal.

In der Bilanz ergibt sich ein Wanderungsverlust von 25 Bürgern.

Angesichts der historisch bedingten, immer noch aktuellen Konzentration der Sprockhöveler auf ihren eigenen Stadtteil sind auch einige Wanderungsbewegungen innerhalb der Stadt interessant.

So zogen im Jahr 2012 29 Menschen aus Niederstüter in die Nachbarschaft nach Niedersprockhövel, 42 Einwohner wechselten in die andere Richtung. 22 Hiddinghauser zogen nach Haßlinghausen um, während 13 Haßlinghauser nach Hiddinghausen umzogen.

Als Kuriosum weist die Statistik aus, dass jeweils genau 36 Einwohner von Haßlinghausen nach Niedersprockhövel und von Niedersprockhövel nach Haßlinghausen umzogen.

Betrachtet man ausschließlich die Fort- und Zuzüge, weisen Obersprockhövel (+24), Haßlinghausen (+18) und Niederstüter (+9) eine Positive, Gennebreck (-35), Niedersprockhövel (-32) und Hiddinghausen (-12) eine negative Wanderungsbilanz auf.

Leserkommentare


() Registrierte Nutzer