DJK war am Wochenende Gastgeber beim letzten Spieltag der Verbandsliga West.

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Der ASV Köln (rote Trikots) traf beim Unihockey-Turnier am Bruchweg auf den TBS Bielefeld.

Der ASV Köln (rote Trikots) traf beim Unihockey-Turnier am Bruchweg auf den TBS Bielefeld.

Uli Engers

Der ASV Köln (rote Trikots) traf beim Unihockey-Turnier am Bruchweg auf den TBS Bielefeld.

Kaarst. Zwei Minuten Vollgas am Stück gibt jeder Unihockey-Spieler, dann wird ihm eine Verschnaufpause gegönnt, ehe er wieder aufs Feld geschickt wird.

Das Spiel, eine Abwandlung von Eis- und Hallenhockey, ist eine der schnellsten Hallensportarten und liegt im Trend. Auch die DJK Holzbüttgen führt seit 1997 eine Abteilung für Unihockey. Edi Winkler, Trainer der ersten Mannschaft, machte hier den Sport populär.

Der Ligabetrieb entwickelt sich weiter

Am Sonntag war die DJK Gastgeber des neunten und letzten Spieltags in der Verbandsliga West. Jede Mannschaft richtet pro Saison einen Spieltag für alle aus. Im Schnitt treffen sich somit die Mannschaften einmal im Monat. Doch inzwischen melden sich regelmäßig neue Teams an, der Ligabetrieb entwickelt sich stetig weiter. In der Verbandsliga wird im Kleinfeld gespielt - zweimal 20 Minuten, mit drei Feldspielern und einem Torwart.

Mit SSF Bonn II traf die DJK Holzbüttgen in ihrem ersten Spiel des Tages auf den bereits feststehenden Verbandsligameister. Der stellte seine Qualität auch zunächst unter Beweis und führte schnell mit 3:0.

Unter der Beobachtung von rund 50 Zuschauern erzielte Andreas Schneiders den Anschlusstreffer. Der 18-Jährige spielt seit acht Jahren mit seinen Mannschaftskameraden zusammen Unihockey. "Durch die Schule und den Freundeskreis sind wir damals zusammengekommen", erzählt er. Die Teamkameraden sind im Schnitt 17 oder 18 Jahre alt. Einige von ihnen wurden bereits in nationale Jugend-Auswahlmannschaften berufen, in der Liga spielen sie aber bereits im Seniorenbereich.

Für die Ausrüstung müssen die Spieler wenig investieren. Lediglich der spezielle Unihockeyschläger muss gekauft werden. "Der Sport ist schnell und es gibt viele Torraumszenen", erklärt Mannschaftskapitän Dennis Schiffer. Zehn Tore und mehr pro Spiel sind normal.

Dass ein Vorsprung von zwei, drei Toren nicht spielentscheidend sein muss, erfuhren beide Teams in ihrem Spiel. Die DJK Holzbüttgen glich den Spielstand nicht nur zum 3:3 aus, sondern ging sogar mit 5:3 in Führung, ehe Bonn der Anschlusstreffer gelang. Zehn Minuten vor Schluss machten die Holzbüttger mächtig Druck und stellten den alten Vorsprung wieder her. Doch SSF Bonn II fand ins Spiel zurück. Ein Schuss in den Winkel sorgte schließlich für den 6:6-Entstand.

Unihockey wird immer beliebter: DJK freut sich über Mitgliederzuwachs

In dem Duell trafen die Jungs von Edi Winkler auf viele bekannte Gesichter, denn die Bonner Mannschaft ist gespickt mit Spielern aus Holzbüttgen. Sie kehren zur kommenden Saison zur DJK zurück, um gemeinsam mit den Jugendlichen in der Regionalliga anzutreten. Dort wird dann im Großfeld gespielt. Eine zweite Mannschaft wird für die Verbandsliga gemeldet.

Die DJK Holzbüttgen kann sich über einen regen Mitgliederzuwachs beim Unihockey freuen. Neben einer Hobbymannschaft für Erwachsene gibt es inzwischen eine U11- und U15-Jugend. In ihrem zweiten Spiel traf die DJK Holzbüttgen auf ASV Köln II. Die DJK Holzbüttgen siegte mit einem 5:3. Damit landen sie in der Abschlusstabelle auf Platz 3.

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