Mit personellen Sorgen reist der TSV zum Auftaktspiel nach Magdeburg.

Vitali Feshchanka fehlt in Magdeburg. Der Torhüter hat bis zum 12. Februar Sportverbot vom Arzt erhalten.
Vitali Feshchanka fehlt in Magdeburg. Der Torhüter hat bis zum 12. Februar Sportverbot vom Arzt erhalten.

Vitali Feshchanka fehlt in Magdeburg. Der Torhüter hat bis zum 12. Februar Sportverbot vom Arzt erhalten.

Wentz

Vitali Feshchanka fehlt in Magdeburg. Der Torhüter hat bis zum 12. Februar Sportverbot vom Arzt erhalten.

Dormagen. Am Freitag fährt Handball-Bundesligist TSV Dormagen nach Magdeburg, wo am Abend noch eine Trainingseinheit auf dem Programm steht. Am Samstag startet für die Chemiestädter dann um 17 Uhr die Bundesliga nach der WM-Pause neu.

Nicht mit im Bus wird Torwart Vitali Feshchanka sitzen, der nach einer schweren Grippe vom Arzt striktes Sportverbot bis zum 12. Februar verordnet bekam, erklärte Trainer Kai Wandschneider am Donnerstag bei einer Pressekonferenz in der Dormagener Innenstadt-Filiale der Bäckerei Kraus. Angeschlagen reist Joachim Kurth mit nach Sachsen-Anhalt, nachdem er sich im Training im Hüftbereich eine Zerrung zuzog.

Wer also zwischen den Pfosten anfängt, ist noch unklar. Wandschneider: "Mattes Reckzeh ist auf jeden Fall fit. Er hat in der Vergangenheit gerade gegen Ost-Mannschaften hervorragende Spiele abgeliefert."

Viele Spieler gehen angeschlagen in die Partie gegen Magdeburg

Szabolcs Laurencz und Konstantinos Chantziaras sind nach Verletzung und Krankheit wieder auf einem guten Weg. Sorgen bereitet aber noch Rechtsaußen Tobias Plaz, der über einen Bandscheibenvorfall unterhalb der schon mal operierten Stelle klagt.

Hinzu kam bei ihm eine Wadenverhärtung und als er am Dienstag ins Training einsteigen wollte, zog er sich bei einer "eins-gegen-eins"-Aktion eine klaffende Wunde an der Augenbraue zu, die genäht werden musste. Plaz wird wohl mitfahren, je nach Verlauf des Spiels kann es aber sein, dass Tim Henkel verstärkte Einsatzzeiten erhält.

Die gute Nachwuchsarbeit beim TSV beginnt sich auszuzahlen

"Ich fühle mich in Dormagen sehr wohl", sagte Neuzugang Sebastian Linder, der nach dem verletzungsbedingten Ausfall von Maciej Dmytruszynski die Lücke in der Abwehrmitte des Handball-Bundesligisten TSV Dormagen schließen soll und erst vor gut 14 Tagen an den Rhein gewechselt ist.

Um Namensvetter Sebastian "Sebi" Faißt war es nach den starken Auftritten zu Beginn der Saison etwas ruhiger geworden. "Da war zunächst eine große Euphorie, vor allem nach dem Überraschungs-Coup gegen Kiel", ist für den Junioren-Nationalspieler klar, dass "ich Geduld haben und an mir arbeiten muss. Ich habe ja auch mit ’Dinos’ Chantziaras einen guten Lehrmeister." Der griechische Linkshänder hat nach einer Influenza stark abgenommen: "Ich bin noch nicht wieder topfit, aber es wird von Tag zu Tag besser", erklärt der Grieche vor dem Start in Magdeburg.

Weitere Verstärkungen wären höchstens denkbar, wenn der Russe Denis Zakharov sich bis zum Ende der Wechselfrist am 15. Februar einem anderen Verein anschließen würde. Der Rückraumspieler möchte aber wohl nicht wechseln. Zusätzliche Finanzmittel sind nicht vorhanden "und wir werden uns nicht verschulden", betont Vereinschef Dr. Bertram Anders: "Wir können angesichts der finanziellen Situation froh sein, wenn wir den Ist-Zustand halten können."

Während Linkshänder Denis Zakharov keine Rolle mehr in den Überlegungen des Trainers spielt, denkt er daran, den erst 17-jährigen Kentin Mahé nach Magdeburg mitzunehmen. Der Sohn von Nachwuchstrainer Pascal Mahé ist nach seinem halbjährigen schulischen Aufenthalt im schwedischen Hammarby, wo er unter Staffan Olsson trainierte, wieder in Dormagen und hinterließ im Training einen starken Eindruck.

Wandschneider hätte ihn gerne mit zum Trainingslager nach Frankreich genommen, doch da musste sich der im Rückraum oder auf Außen einsetzbare Mahé einer Weisheitszahnoperation unterziehen. Inzwischen ist auch Kreisläufer Moritz Barkow regelmäßig im Training der Ersten dabei.

"Mit der Hereinnahme der Youngster ist überhaupt kein Leistungsabfall festzustellen", sagt der Trainer und lobt die langjährige Aufbauarbeit in der eigenen Jugend unter Pascal Mahé: "Das beginnt sich jetzt auszuzahlen."

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