Zweitligist TV Osterath schlägt RW Köln mit 5:4. Das letzte Doppel bringt Entscheidung zu Gunsten des Gastgebers.

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Der Slowake Pavol Cervenak bot gestern eine vorzügliche Leistung.

Der Slowake Pavol Cervenak bot gestern eine vorzügliche Leistung.

Ingel

Der Slowake Pavol Cervenak bot gestern eine vorzügliche Leistung.

Osterath. Der Tennis-Zweitligist TV Osterath hat am Freitag vor rund 250 Zuschauern sein zweites Saisonspiel auf eigenem Platz gegen Rot-Weiß Köln mit 5:4 gewonnen. 4:2 hatten die Osterather nach den Einzeln geführt, doch es wurde noch ein Zitterspiel. Denn wie Trainer Luis Elias prophezeit hatte, verfügen die Kölner über starke, eingespielte Doppel.

Pavol Cervenak hatte für die 1:0-Führung gesorgt

Letztlich war es die Paarung Björn Rehnquist und Jens Janssen, die gestern kurz vor 21 Uhr gegen Diego Veronelli und Marco Pedrini den entscheidenden Punkt zum Sieg holten (6:4, 6:3). Denn sowohl Yannick Mertens und Enrico Burzi als auch das am ersten Spieltag noch so überzeugende Doppel Pavol Cervenak und Tomas Zib unterlagen ihren Kölner Kontrahenten jeweils in zwei Sätzen.

Als erster Spieler sein Einzel beendet hatte der Slowake Pavol Cervenak, der den für Köln aufschlagenden Spanier Adrian Lopez, einen Sandplatzwühler alter Schule, trotz gelegentlichem Zitterärmchen soverän mit 6:4 und 6:4 in Schach hielt.

Der erste Satz zwischen Enrico Burzi und seinem italienischen Landsmann Marco Pedrini hatte im Vergleich mit über einer Stunde fast länger gedauert, als das gesamte Match von Cervenak. Burzi vergab bei 5:4 und Break vor den Satzgewinn, musste in den Tiebreak, den der Osterather aber ebenso glatt mit 7:2 für sich entscheiden konnte wie den zweiten Durchgang mit 6:0.

Sascha Hesse kämpfe und siegte in drei Sätzen

Sensationell war der Verlauf der Partie zwischen Sascha Hesse an Position sechs und dem schwedischen Hünen Andreas Siljeström, der dem Osterather mit knallharten Kanonenaufschlägen und klassischem Serve & Volley im ersten Satz kaum ein Chance ließ und diesen mit 6:1 gewann. Doch Hesse kämpfte sich zurück, gab im zweiten Satz ein Break wieder ab, gewann diesen aber dennoch mit 7:5 und entschied auch den dritten Durchgang mit 6:3 für sich.

Alles lief also für den TVO, doch die Ernüchterung folgte auf dem Fuße. Denn Björn Rehnquist hatte im Top-Einzel gegen Miguel Angel Lopez beim 3:6 und 1:6 letztlich keine Chance, und auch der Tscheche Tomas Zib unterlag nach tollem Start (6:1) am Ende Jacek Szygowski (3:6, 4:6). Dass die Osterather dennoch mit einer Führung in die Doppel gingen, hatten sie dem Belgier Yannick Mertens zu verdanken, der bei seinem Debüt für die Meerbuscher in einem echten Krimi den Italiener Diego Veronelli zweimal im Tiebreak (9:7, 9:7) besiegte. Besonders sehenswert war dabei der spektakuläre Matchball von Mertens.

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