Letztes Doppel entscheidet beim Sieg gegen Bremerhaven.

Eine Klasse für sich: der Spanier David Marrero.
Eine Klasse für sich: der Spanier David Marrero.

Eine Klasse für sich: der Spanier David Marrero.

Ingel

Eine Klasse für sich: der Spanier David Marrero.

Osterath. Der Höhenflug des Tennis-Zweitligisten TV Osterath geht weiter. In einem an Dramatik nicht zu überbietenden Spiel schlug das Team von Trainer Luis Elias am Sonntag den Bremerhavener TV mit 5:4.

Die Entscheidung beim Stand von 4:4 fiel am Abend im letzten Doppel. Pavol Cervenak und Filip Prpic wehrten gegen die Argentinier Antonio Pastorino und Damian Patriarca im Champions-Tiebreak drei Matchbälle ab und gewannen noch mit 11:9.

Kevin Deden und Joel Lindner hatten zuvor gegen die Italiener Tomas Tenconi und Massimo Ocera ebenso knapp im Champions-Tiebreak mit 11:13 verloren. Das Doppel David Marrero und Enrico Burzi hielt die Osterather jedoch durch einen glatten Zwei-Satz-Erfolg gegen zwei weitere Italiener, Matteo Viola und Alberto Giraudo, im Spiel.

Ähnlich spannend verliefen zuvor auch die Einzel. In der ersten Runde stand einzig Burzi gegen seinen italienischen Landsmann Tenconi auf verlorenem Posten. Cervenak, drei Spieltage eine Punkte-Bank, unterlag wie schon am Freitag gegen Burghausen dem Italiener Viola mit 7:5, 4:6, und 6:10.

Zum Glück hat der Tabellendritte aus Osterath einen Joel Lindner. Der junge Australier, der zu Saisonbeginn eigentlich nur als Ergänzungsspieler vorgesehen war, gewann sein drittes Einzel in Folge. Allerdings traf er gegen den bisher ungeschlagenen Ocera auf harten Widerstand. Nach verlorenem Tiebreak im zweiten Satz siegte der 21-Jährige im Champions-Tiebreak aber mit 10:6.

Der 1:2-Rückstand war schnell wieder aufgeholt. Im Top-Einzel zeigte der Spanier David Marrero beim deutlichen 6:3, 6:2-Sieg gegen den Argentinier Leandro Migani seine ganze Klasse. Filip Prpic machte es gegen Pastorino nach gewonnenem ersten Durchgang (6:1) zwar unnötig spannend, doch am Ende gewann der Schwede auch Satz Nummer zwei mit 7:5.

Kevin Deden hätte sogar für eine Führung der Gastgeber nach den Einzeln sorgen können. Im engsten Match des Tages siegte der Deutsche gegen den Italiener Giraudo im ersten Satz mit 7:5, verlor den zweiten Durchgang im Tiebreak mit 5:7 und hatte schließlich auch im Champions-Tiebreak mit 6:10 das Nachsehen.

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