In Aachen dürften die Trauben für das Team von Dietmar Skaliks zu hoch hängen.

Neuss. In der Tennis-Bundesliga spitzt es sich an der Tabellenspitze und am Tabellenende weiter zu. Drei Spieltage vor Saisonschluss streiten sich noch zwei Teams um die Meisterschaft – gleich fünf Mannschaften kämpfen um den Klassenverbleib. Am Sonntag kommt es bei der Partie des TK Kurhaus Aachen gegen den TC Blau-Weiss Neuss (11 Uhr, Platzanlage Monheimsallee 40, Aachen) zum Aufeinandertreffen beider Welten. Dabei ist allen Beteiligten der Ausgang der Begegnung eigentlich schon klar: „Aachen wird sich gegen uns eine Woche vor dem Endspiel gegen Blau-Weiß Halle sicherlich keine Blöße geben“, weiß Dietmar Skaliks.

Der Teamchef der Neusser will zwar eine Mannschaft aufbieten, die den Zuschauern guten Sport liefern wird, den großen Favoriten ernsthaft gefährden wird sie aber nicht können. „Für uns ist diese Partie nicht entscheidend. Da sind die Spiele gegen die Mitkonkurrenten Krefeld und Bremerhaven viel wichtiger. Entsprechend wird unsere Mannschaftsaufstellung aussehen.“ Für die Gastgeber geht es vor allem darum, die weiße Weste zu behalten, da es am ersten August-Wochenende zum Showdown mit dem ebenfalls noch ungeschlagenen Kontrahenten aus Halle kommt.

Nach dem 0:6 am vergangenen Wochenende gegen Erfurt will Skaliks in Aachen eine weitere Nullrunde jedoch vermeiden: „Wenn man die Saisonergebnisse von Kurhaus anschaut, sieht man, dass sie auch nicht jede Partie dominiert haben. Vielleicht erwischen wir sie ja an einem schwachen Tag und können es ein wenig spannend machen.“

Gleich dreimal wurde es für den Titelverteidiger in dieser Saison schon eng: Interessant ist dabei, dass zwei der 4:2-Siege gegen Abstiegskandidaten zu Stande kamen. Sowohl Krefeld als auch Grün-Weiß Mannheim standen jeweils ganz dicht vor einem Punktgewinn gegen den viermaligen Titelträger. Aus dieser Tatsache schöpfen die Neusser am Sonntag ihre Hoffnungen auf eine Überraschung. RaW

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