Die Chiefs empfangen als Schlusslicht den Ligafavoriten Schwabenmünch.

Zu wenig Tore aus guten Möglichkeiten machen Sebastian Muhs und Co. zur Zeit für die Chiefs. Gegen Schwabenmünch soll der Knoten platzen.
Zu wenig Tore aus guten Möglichkeiten machen Sebastian Muhs und Co. zur Zeit für die Chiefs. Gegen Schwabenmünch soll der Knoten platzen.

Zu wenig Tore aus guten Möglichkeiten machen Sebastian Muhs und Co. zur Zeit für die Chiefs. Gegen Schwabenmünch soll der Knoten platzen.

Wentz

Zu wenig Tore aus guten Möglichkeiten machen Sebastian Muhs und Co. zur Zeit für die Chiefs. Gegen Schwabenmünch soll der Knoten platzen.

Neuss. Als Schlusslicht der 1. Skaterhockey Bundesliga Süd empfangen die Uedesheim Chiefs am Sonntag um 16 Uhr im heimischen "ChiefsGarden" die Schwabmünchen Mammuts. Die Bayern haben die Südstaffel im letzten Jahr als Sieger beendet und liegen auch in diesem Jahr wieder gut im Rennen: Nur der Tabellenführer aus Köln steht aktuell vor den Schwabenmüncheners, die auf Rang zwei postiert die Play-Offs sicher im Blick haben.

Das Hinspiel in Schwabmünch war für die Chiefs vor einem guten Monat das erste Spiel ohne Ex-Coach Peter Schrills. Dennoch zeigten die Chiefs auf fremdem Platz damals, dass sie den Sport nicht komplett verlernt haben und zeigten ihre beste Saisonleistung. Mit 4:1 lag das Team um Kapitän Marcel Mörsch schon in Führung, konnte diese aber nicht behaupten. 5:7 stand es aus Uedesheimer Sicht nach 60 Minuten.

Jeweils vier Punkte in dieser Partie durften die beiden Topscorer der Bayern verbuchen. Robert Linke führt die Südliga derzeit mit 26 Toren und 41 Punkten an, Dominik Hägele folgt auf Platz drei (15/33), Simon Arzt (19/31) auf Platz vier. Der beste Uedesheimer in dieser Statistik ist Marcel Mörsch, der sich nach zuletzt starken Leistungen immerhin schon bis auf Platz 15 (13/18) vorgearbeitet hat.

Im Angriff liegt jedoch momentan das größte Problem der Chiefs: Mit nur 47 geschossenen Toren in neun Spielen sind die Chiefs das Team mit den wenigsten Toren in der eigenen Liga. "Die Chancen sind ja da", so Coach Gerry Elesen, "aber wir machen im Moment selbst klarste Chancen einfach zu selten rein. Daran haben wir in dieser Woche auch gezielt im Training gearbeitet. Mehr Tore bedeuten auch mehr positive Erlebnisse."

Taktisch gesehen hat der Uedesheimer Coach keine Sorgen vor dem Spiel. "Das wir diesen sehr starken Gegner nicht unterschätzen ist doch klar. Wir wollen von Anfang an unser System durchziehen und vor allem 60 Minuten lang kämpfen. Wir müssen auch an unsere Fans denken und werden uns auch für sie voll reinhängen. Das kann ich versprechen."

Ob es zu einem Sieg reicht, bleibt abzuwarten, aber Elesen hat richtiger Weise erkannt, "dass wir so langsam auch anfangen müssen zu punkten, weil auch die Konkurrenz punktet. Wir wollen auf keinen Fall in die Play-Downs."

Leserkommentare


() Registrierte Nutzer