Rossemaison besiegt im Finale Staring Frogs 8:5. Der Titelverteidiger Crash Eagles musste sich in diesem Jahre mit Rang sieben begnügen.

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Immer einen Tick eher am Ball waren die Spieler des SHC Rossemaison (r.).

Immer einen Tick eher am Ball waren die Spieler des SHC Rossemaison (r.).

Marc Ingel

Immer einen Tick eher am Ball waren die Spieler des SHC Rossemaison (r.).

Kaarst. SHC Rossemaison heißt der Sieger der 17.Auflage des Eagle Cups. Der aktuelle Schweizer Skaterhockey-Meister besiegte im Endspiel die Sri Lanken Staring Frogs mit 8:5. Die Engländer waren bereits vor zwei Jahren in das Finale eingezogen, scheiterten 2008 aber am Ausrichter Crash Eagles Kaarst.

Der Titelverteidiger musste sich in diesem Jahre mit Rang sieben begnügen. Das frühzeitige Aus kam im Viertelfinale gegen die Vesterbro Starz aus Dänemark, die im Penaltyschießen mit 4:3 die Oberhand behielten.

Bis zu diesem Zeitpunkt verlief das Turnier für die Kaarster eigentlich optimal. Die Eagles starteten dank eines Doppelschlags von Marco Hellwig mit einem 3:1-Erfolg gegen die Daredevils aus Den Bosch und hatten auch gegen die Aarhus Smileys mit 3:2 das bessere Ende für sich.

Erster Dämpfer für die Eagles gegen La Baroche

In der Zwischenrunde folgte ein deutlicher 7:1-Erfolg gegen die Kingston Street Flyers, ehe die 1:3-Pleite gegen den Schweizer Vizemeister La Baroche ein erster Dämpfer war. Nach der bitteren Niederlage im Viertelfinale sorgte der 4:1-Sieg gegen Oxford im Spiel um Platz sieben für einen versöhnlichen Abschluss aus Kaarster Sicht.

Während Rossemaison mit zwei Siegen zu Beginn seine Mitfavoritenrolle unterstrichen hatte, kamen die Staring Frogs nur schwer in Tritt:

Wer dem 0:4 gegen die Essen Rockets beiwohnte, dürfte es zu diesem frühen Zeitpunkt kaum für möglich gehalten haben, in dieser Partie einen späteren Finalisten zu sehen. Doch die Engländer steigerten sich und besiegten die Tilburg Condors mit 5:1.

In der Zwischenrunde kam es dann bereits zum ersten Aufeinandertreffen zwischen Rossemaison und den Frogs. Und zur Überraschung der Zuschauer in der an den drei Tagen stets gut gefüllten Dreifachturnhalle gewannen die Engländer die brisante Begegnung mit 3:1.

Rossemaison schlägt Geheimfavorit Essen

Im Viertelfinale schlugen sich die beiden späteren Endspiel-Teilnehmer dann unterschiedlich: Während die Eidgenossen den Geheimfavoriten Essen Rockets klar mit 6:3 bezwangen, hatten die Staring Frogs in einem rein britischen Duell gegen Oxford beim 2:1-Sieg mehr Mühe als ihnen lieb war.

Eng waren dann auch die Partien im Semifinale, wobei jeweils dänische Teams das Nachsehen hatten. Kaarst-Bezwinger Vesterbro unterlag Rossemaison mit 5:7, die Kolding Knights, die im Viertelfinale La Baroche denkbar knapp mit 1:0 besiegt hatten, verloren gegen die Staring Frogs, die noch einmal den 40-jährigen Oldie Stef Fuller aufboten, mit 3:4.

Platz fünf sicherte sich am Ende Essen durch einen 4:3-Erfolg gegen La Baroche, den Bronze-Rang belegte Vesterbro durch ein 2:1 gegen Kolding.

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