HTC Schwarz-Weiß Neuss beweist beim 2:3 gegen den starken Aufsteiger tolle Moral.

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Der Anschlusstreffer von Philipp Weide (rechts) kam für den HTC Schwarz-Weiß zu spät in der Partie gegen den Mannheimer HC.

Der Anschlusstreffer von Philipp Weide (rechts) kam für den HTC Schwarz-Weiß zu spät in der Partie gegen den Mannheimer HC.

Wentz

Der Anschlusstreffer von Philipp Weide (rechts) kam für den HTC Schwarz-Weiß zu spät in der Partie gegen den Mannheimer HC.

Neuss. Durch einen Doppelschlag binnen 60 Sekunden in der zweiten Halbzeit feierte der Mannheimer HC einen 3:2 (1:1) Erfolg beim HTC Schwarz-Weiß Neuss, der sich gegen den starken Aufsteiger jedoch teuer verkaufte. Für die Schwarz-Weißen bleibt das Ergebnis ohne Auswirkung, da die Teilnahme an den Playdowns ja bereits fest stand. Mannheim eröffnet sich mit dem Sieg die Chancen auf das Heimrecht in den Playoffs.

In einem über weite Strecken ausgeglichenen Spiel sahen die knapp 150 Zuschauer eine von Taktik geprägte Anfangsviertelstunde. In der 17. Minute gelang dann Michael McCann das erste Tor der Partie. Er erkämpfte sich den Ball an der Mittellinie und schloss sein sehenswertes Solo mit einem satten Schuss vom Schusskreis erfolgreich ab.

Die Neusser waren allerdings nicht geschockt, sondern antwortete prompt: Christoph Martial erzielte nur eine Minute später den Ausgleich. Er verlängerte eine Flanke von rechts in den Kreis mit einem Stecher unhaltbar im Gäste-Tor.

Jetzt plätscherte die Partie ohne nennenswerte Höhepunkte bis zur Halbzeit dahin. Die Spielanteile waren gleichmäßig verteilt, allerdings blieben Torchancen auf beiden Seiten Mangelware.

Auch im zweiten Spielabschnitt dauerte es 15 Minuten, bis die Zuschauer einen weiteren Treffer bestaunen konnten. In der 44. Minute war es dann Tomasz Prochazka der mit einer erfolgreich verwandelten Strafecke die erneute Gästeführung erzielte.

Sein Schlenzer schlug unhaltbar unter der Latte ein. Mannheim legte sofort nach und erhöhte nur eine Minute später durch Fabian Pehlke auf 3:1. Er nutzte einen unnötigen Ballverlust der Gastgeber eiskalt aus. Neuss brauchte nun einige Zeit, um sich von dem Doppelschlag zu erholen.

Fünf Minuten vor Schluss gelang Philipp Weide nach einem Angriff über links ein fantastisches Tor und der verdiente Anschlusstreffer. Er lupfte den Ball überlegt über den Mannheimer Torhüter und sorgte noch einmal für neue Hoffnung bei dem Gastgeber.

Doch Neuss konnte sich bis zum Schlusspfiff keine hochklassige Einschusschance mehr erspielen. Neuss-Betreuer Ralf Schröder erklärte nach dem Abpfiff: "Insgesamt war das Spiel ausgeglichen, aber durch die beiden schnellen Gegentore haben wir den Faden etwas verloren. Der Anschlusstreffer kam dann zu spät, um noch einen Punkt zu sichern."

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