Beim 7. Grand Prix stehen Ringerinnen aus elf Nationen in den Finalkämpfen.

Krank, erschöpft und dennoch stolz auf ihren zweiten Platz präsentiert Yvonne Englich mit ihren beiden Kindern Urkunde und Medaille des 7. Grand Prix der Bundesrepublik Deutschland, der am Wochenende in Dormagen zur Austragung kam.
Krank, erschöpft und dennoch stolz auf ihren zweiten Platz präsentiert Yvonne Englich mit ihren beiden Kindern Urkunde und Medaille des 7. Grand Prix der Bundesrepublik Deutschland, der am Wochenende in Dormagen zur Austragung kam.

Krank, erschöpft und dennoch stolz auf ihren zweiten Platz präsentiert Yvonne Englich mit ihren beiden Kindern Urkunde und Medaille des 7. Grand Prix der Bundesrepublik Deutschland, der am Wochenende in Dormagen zur Austragung kam.

Ralph Wentz

Krank, erschöpft und dennoch stolz auf ihren zweiten Platz präsentiert Yvonne Englich mit ihren beiden Kindern Urkunde und Medaille des 7. Grand Prix der Bundesrepublik Deutschland, der am Wochenende in Dormagen zur Austragung kam.

Dormagen. Yvonne Englich war erschlagen: "Ich hatte gestern noch 40 Fieber und habe heute nur mit fiebersenkenden Mitteln antreten können. Dennoch hätte ich hier gerne gewonnen."

Doch es sollte in der Klasse bis 63 Kilo für die 30-jährige vom SC Korb nicht reichen. Geschwächt von ihrer Grippe unterlag sie im Finalgefecht des 7. Grand Prix der Bundesrepublik Deutschland in der HRC-Arena in Dormagen der Weißrussin Hanna Beliayeva mit 0:1 und 1:3.

Im Halbfinale hatte Englich noch ihre Teamkameradin Aline Focken (Krefeld) ausgeschaltet, so dass die Klasse bis 63 Kilo die mit Abstand beste des Deutschen Ringer Bundes bei diesem Turnier sein sollte. Englich war es vorbehalten, gar die einzige Medaille bei den Aktiven für den DRB zu gewinnen.

"Das war ein sehr stark besetztes Turnier, was man allein schon daran erkennen kann, dass hier Weltmeisterinnen auf Olympiasiegerinnen bereits in den Viertelfinals getroffen sind", fasste Detlev Zenk, Präsident des ausrichtenden AC Ückerath zusammen.

Auch die Tatsache, dass in den acht Finalkämpfen der Frauen, elf Nationen vertreten waren, zeige den Stellenwert der Veranstaltung, so Zenk. Dabei konnte allein das kanadische Team zwei Erfolge aus Dormagen mitnehmen: In der Klasse bis 48 Kilo setzte sich die dreifache Weltmeisterin und Olympiasiegerin Carol Huynh souverän durch und wurde zur besten Ringerin des Grand Prix gewählt, und in der Klasse bis 67 Kilo setzte sich ihre Landsfrau und Weltmeisterin Martine Dugrenier durch.

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