Bei der City & Bike gehen in diesem Jahr weniger Elite-Fahrer an den Start. Die Zuschauer erwartet ein neues Rennprogramm.

Kaarst. Die Veranstalter der City & Bike mussten sich für dieses Jahr einiges einfallen lassen. "Wir haben weniger Sponsoren als sonst, auch hatten wir im Vorjahr weniger Zuschauer im Sportforum Kaarst-Büttgen. Deshalb haben wir uns mal bei anderen Rennen umgeschaut", sagt Fritz Beikirch - mit Uwe Scherring technischer Leiter der Veranstaltung.

So ändert sich in diesem Jahr so einiges: Der Spurt in den Mai, traditionell am 30. April, findet nun ein Tag nach dem 47. Straßenrennen, am 2. Mai ab 20 Uhr im Sportforum statt. Die Rennen sind kürzer, das gilt für die Straße wie für die Bahn.

"Damit wollen wir auch mehr Tempo in die Veranstaltung bringen. Wenn sich ein Fahrerfeld erst einmal abgesetzt hat und dann zig Runden gefahren werden, wird es für manche Zuschauer schnell langweilig", meint Scherring.

Zudem wurde das Elite-Fahrerfeld verkleinert: Traten in der Vergangenheit 34 Radsportprofis an, sind es diesem Jahr wegen der finanziellen Situation nur acht: Darunter sind Weltmeister, Olympiasieger und Europameister, aber auch regionale Größen zu finden: Danilo Hondo, Christian Lademann, Andreas Beikirch, Erik Mohs, Lars Teutenberg, Joachim Tolles, Luke Roberts und Casey Munro bilden vier Mannschaften und messen sich auf der Bahn in sieben unterschiedlichen Radsportdisziplinen. Die Rennen dauern jeweils fünf bis 15Minuten.

Die Wettbewerbe starten im Sportforum am Samstag um 18.30 Uhr, am Freitag geht es in Büttgen auf der Straße bereits um 9 Uhr los. "Nicht verändert haben sich die Talentsichtungsrennen. Dem Nachwuchs wird also wieder an beiden Tagen viel Raum gegeben, sich zu präsentieren", sagt Fritz Beikirch. Nicht das komplette Bahn-Fahrerfeld tritt auf der Straße an, dafür wurden Casey Munro, Paul Budach und Leon Schachtner verpflichtet. Auch wird sich wieder lokalpolitische Prominenz bei einem Wettbewerb messen.

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