Vitaly Schafar und Analia Rosa siegen in Korschenbroich.

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Der Ukrainer Vitaly Schafar (Nr. 14) führte am Sonntagabend von Anfang an beim Korschenbroicher Citylauf und gewann auf der 10-Kilometer-Strecke in der Zeit von 28:32 Minuten.

Der Ukrainer Vitaly Schafar (Nr. 14) führte am Sonntagabend von Anfang an beim Korschenbroicher Citylauf und gewann auf der 10-Kilometer-Strecke in der Zeit von 28:32 Minuten.

Bernward Franke

Der Ukrainer Vitaly Schafar (Nr. 14) führte am Sonntagabend von Anfang an beim Korschenbroicher Citylauf und gewann auf der 10-Kilometer-Strecke in der Zeit von 28:32 Minuten.

Korschenbroich. Wie in den vergangenen 20 Jahren war auch am Sonntag wieder die Innenstadt von Korschenbroich eine Laufsportarena. Über 3.000 Läufer gingen beim 21. Citylauf an den Start und Tausende sahen ihnen fast sieben Stunden lang zu.

Erstmals seit langer Zeit hatte Cheforganisator Hans-Peter Walther auf Läufer aus Kenia verzichtet, damit die Zuschauer mal wieder Gesichter sehen sollten, die sich merken können. So ganz den Gefallen tat ihnen der Sieger im Lauf der Asse über zehn Kilometer nicht: Der Ukrainer Vitaly Schafar hatte sich nämlich eine Sonnenbrille aufgesetzt.

Vom Start weg bestimmte er das Tempo und gewann dann auch in der Zeit von 28:32 Minuten den Lauf der Asse über zehn Kilometer vor seinem Landsmann Vitaly Rybak, der um acht Sekunden im Ziel zurück lag. Unter de ersten zehn konnten sich noch zwei weitere Ukrainer platzieren, die alle unter der magischen Straßenlaufzeit von 30 Minuten blieben.

Das schaffte der Beste aus dem Rhein-Kreis Neuss nicht. Der Dormagenern Martin Czarnietzki, der seit vier Jahren für Bayer Leverkusen startet, kam in der Zeit von 32:30 Minuten als 19. ins Ziel und war mit Rennverlauf und Zeit zufrieden. "Bei mir geht wieder der Heuschnupfen los", meinte er nach dem Rennen.

Bei den Frauen erreichte über fünf Kilometer die 45-jährige Dormagenerin Petra Maak im Elitelauf über fünf Kilometer in 17:55 Minuten als Elfte das Ziel. Den Lauf gewann die portugiesische Favoritin Analia Rosa in der Zeit von 16:04 Minuten, wobei sie keine wirklich Gegnerin hatte, denn das Feld lag bald weit zurück.

Als Zweite erreichte die Tschechin Petra Kaminkowa in der Zeit von 16:22 Minuten das Ziel und konnte damit an frühere Erfolge als Top-Platzierte in Korschenbroich anschließen.

Als beste deutsche Läuferin stürmte die erst 18-jährige Rostockerin Romy Spitzmüller in der Zeit von 16:35 Minuten als vierte hinter der Niederländerin Maike Kalenk (16:32) ins Ziel. Die im Vorjahr beste deutsche Läuferin Birthe Bultmann (Wattenscheid) folgte ihr als Fünfte.

Fazit: Selbst zwei Veranstaltungen, die räumlich keine 20 Kilomeer auseinander liegen wie der Düsseldorfer Brückenlauf und der Korschenbroicher Citylauf können durchaus parallel stattfinden. In Düsseldorf waren über 3.500 Läufer an den Start gegangen, auch in Korschenbroich war man mit der Teilnehmerzahl zufrieden.

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