Die Herren des HTC Schwarz-Weiß Neuss kassieren 158 Sekunden vor dem Ende gegen den Düsseldorfer HC den Ausgleich und steigen deshalb auch in der Halle in Liga zwei ab.

Das Tor, das den SWN in Liga zwei stürzen lässt (links). Patric Lunau-Mierke hatte den Sieg noch einmal auf dem Schläger, am Ende jubelten jedoch die Gäste.
Das Tor, das den SWN in Liga zwei stürzen lässt (links). Patric Lunau-Mierke hatte den Sieg noch einmal auf dem Schläger, am Ende jubelten jedoch die Gäste.

Das Tor, das den SWN in Liga zwei stürzen lässt (links). Patric Lunau-Mierke hatte den Sieg noch einmal auf dem Schläger, am Ende jubelten jedoch die Gäste.

Das Tor, das den SWN in Liga zwei stürzen lässt (links). Patric Lunau-Mierke hatte den Sieg noch einmal auf dem Schläger, am Ende jubelten jedoch die Gäste.

Das Tor, das den SWN in Liga zwei stürzen lässt (links). Patric Lunau-Mierke hatte den Sieg noch einmal auf dem Schläger, am Ende jubelten jedoch die Gäste.

Wentz, Ralph, Bild 1 von 3

Das Tor, das den SWN in Liga zwei stürzen lässt (links). Patric Lunau-Mierke hatte den Sieg noch einmal auf dem Schläger, am Ende jubelten jedoch die Gäste.

Neuss. Die Herren von Schwarz-Weiß Neuss haben im „Abstiegsendspiel“ gegen den Lokalrivalen Düsseldorfer HC den benötigten Sieg mit einem Tor denkbar knapp verpasst. Obwohl die Mannschaft von Andreas Bauch zur Pause bereits mit 1:3 zurücklag, drehten Sebastian Draguhn und Co. das Spiel und führten bis 158 Sekunden vor Schluss sogar mit 4:3.

Doch der Ausgleich durch eine von Maximilian Schröter verwandelte Strafecke führte zum 4:4-Unentschieden. Das Remis reichte den Neussern nicht, die Düsseldorfer verteidigten ihren drei-Punkte-Corsprung und verbleiben somit in der Bundesliga. Neuss muss nun auch in der Halle den bitteren Gang in die zweite Liga antreten.

Die Gäste hatten in der rappelvollen Neusser Halle vor etwa 800 Zuschauern die etwas bessere erste Halbzeit für sich. Dennoch waren es ausnahmslos Standards, die die Tore für den DHC brachten. Schröter, mit insgesamt drei Toren wichtigster DHC-Torschütze, und per Siebenmeter Dominic Giskes brachten die Gäste mit 3:1 in Front. Draguhn hatte zwischenzeitlichen auf 1:2 verkürzt.

„Da war Düsseldorf noch etwas besser“, so Neuss’ Teammanager Stefan Busse. „Danach hatten wir es aber in der Hand, der DHC hat über weite Phasen der zweiten Hälfte kein Mal aufs Tor geschossen. Dass sie uns dann quasi einen Zentimeter vor der Ziellinie noch abgefangen haben, ist extrem frustrierend!“

Draguhn stellte nach knapp zehn Minuten in Halbzeit zwei den Anschluss her. In der 48. und 49. Minute sorgte ein Doppelschlag von Ivo Otto und Philipp Weide dafür, dass die Neusser Fans tobten, weil ihr Team zu diesem Zeitpunkt gerettet war. Die Neusser Offensive hatte dann auch noch eine Ecke und ein Eins-gegen-Eins gegen den DHC-Keeper, konnte daraus aber nicht die Entscheidung herbeiführen.

Stattdessen war es erneut Schröter, der mit seinem dritten Eckentor die Waage wieder zugunsten der Gäste ausschlagen ließ. Zwar versuchte Andi Bauch noch mit sechs Feldspielern ein Powerplay aufzuziehen, aber ohne den nötigen Erfolg. „Wenn man sieht, dass es bei den Spielen zwischen Düsseldorf und uns immer volle Hallen gibt, ist es doppelt schade, dass es das nächse Hallensaison im Westen nicht geben wird“, so Stefan Busse.

„Nun nehmen wir erstmal den Aufstieg im Feld fest ins Visier, aber wollen dann nächste Hallensaison auch gleich den Wiederaufstieg schaffen!“ DHC-Betreuer Michael Bergander: „Wir waren eigentlich das bessere Team. Deshalb war es unnötig, dass wir es durch zwei Unkonzentriertheiten in der 48. und 49. Minute noch so spannend gemacht haben. Letztlich war das Remis aber absolut verdient! Ich gehe davon aus, dass wir heute Abend eine rauschende Feier erleben werden.“ RaW/Red.

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