In Duisburg steigt das Final-Four Turnier um die Hallenmeisterschaft mit Schwarz-Weiß Neuss.

Am liebsten noch zweimal auf Torejagd für den HCT Schwarz-Weiß: Janine Müller-Wiegand.
Am liebsten noch zweimal auf Torejagd für den HCT Schwarz-Weiß: Janine Müller-Wiegand.

Am liebsten noch zweimal auf Torejagd für den HCT Schwarz-Weiß: Janine Müller-Wiegand.

Wentz

Am liebsten noch zweimal auf Torejagd für den HCT Schwarz-Weiß: Janine Müller-Wiegand.

Neuss. Am Samstag treten in der Duisburger Rhein-Ruhr-Halle die besten vier nationalen Hallenhockey-Teams der Damen und Herren an, um beim Final-Four-Turnier der Hockeyliga eins der begehrten Final-Tickets zu "ergattern".

Die Endspiele finden dann am Sonntag statt, wobei die Herren, wie auch schon am Samstag, den Damen den Vortritt lassen. Erstmalig bei dieser finalen Runde um die Deutschen Hallenhockey-Meisterschaft dabei ist der HTC Schwarz-Weiß Neuss, der sich als Weststaffel Zweiter und Viertelfinalsieger über den Feldmeister Berliner HC für die Runde der letzten Vier qualifizieren konnte.

Im Halbfinale treffen die Neusserinnen auf den Rüsselsheimer RK (Spielbeginn 12.30 Uhr), mit dem sie noch aus der Vorsaison eine Rechnung offen haben. Dort unterlag die Mannschaft von Trainer Markus Lonnes im Viertelfinale in der "Opel-Stadt" deutlich mit 5:11. Diesmal scheint der Ausgang hingegen völlig offen.

In der zweiten Halbfinalbegegnung trifft das Überraschungsteam des Düsseldorfer HC auf Titelverteidiger und Top-Favorit Alster Hamburg (14.45 Uhr) und rechnet sich höchstens Außenseiterchancen aus.

Für das erste Halbfinale der Damen in der Rhein-Ruhr-Halle gilt jedoch: Ausgang völlig offen. Beide Mannschaften hatten es alles andere als einfach, sich zur Endrunde nach Duisburg durchzukämpfen. Die Rüsselsheimerinnen wähnten sich gar nach dem 4:4 im letzten Ligaspiel gegen TSV Mannheim schon ausgeschieden, bis ein Protest gegen eine vorzeitige Beendigung der Partie durch die Schiedsrichter, die eine Ecke noch hätten ausführen lassen müssen, ein Wiederholungsspiel brachte, das der RRK dann 4:1 gewann.

Samstag:
Damen-Halbfinale 1: Schwarz-Weiß Neuss - Rüsselsheimer RK (12.30 Uhr); HF 2: Club an der Alster - Düsseldorfer HC (14.45 Uhr)
Herren-HF 1: Berliner HC - Rüsselsheimer RK (16.45 Uhr); HF 2: UHC Hamburg - Rot-Weiss Köln (19 Uhr)

Sonntag:
Damen-Endspiel: Sieger HF 1 - Sieger HF 2 (12 Uhr)
Herren-Endspiel: Sieger HF 1 - Sieger HF 2 (14.30 Uhr)

Im Viertelfinale lag man gegen den UHC Hamburg auch lange zurück, gewann erst in der Verlängerung ganz knapp 6:5. Doch auch der SWN musste fighten: Die Mannschaft von Markus Lonnes verspielte am letzten Spieltag Platz eins im Westen, musste im Viertelfinale daraufhin als Außenseiter zum starken Berliner HC. Dort war die Partie lange Zeit eng, bis sich die Neusserinnen in der Schlussphase noch deutlich absetzen konnten (8:2).

Für den HTC spricht in Duisburg sicherlich der Heimfaktor, schließlich ist es für die Fans kein weiter Weg bis in die Rhein-Ruhr-Halle. Und die Neusserinnen haben zudem noch eine Rechnung mit dem RRK offen, denn die Viertelfinal-Niederlage vor Jahresfrist als Erstliga-Aufsteiger "nach einer großartigen Saison, war kein schöner Saisonabschluss", so Trainer Lonnes.

RRK-Kollege Benedikt Schmidt-Busse weiß aber auch, dass "mit einem Jahr mehr Erfahrung und einer Yvonne Frank im Tor wird Neuss viel schwerer zu knacken sein." Schmidt-Busse kennt die Neusserinnen aus seiner Zeit als Trainer in Düsseldorf noch gut.

Doch auch für Lonnes sind die Hessinnen kein unbeschriebenes Blatt: Aus seinen Tätigkeiten als Jugend-Bundestrainer und Co-Trainer beim DHB kennt er viele der Leistungsträgerinnen. "Die Chancen stehen bei 50:50, die Tagesform wird entscheiden."

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