SWN-Damen verlieren trotz guter Leistung 0:1 gegen Klipper.

Immer noch ein Stock im Weg: Katrin Bremer wird von zwei Klipper-Spielerinnen gestellt. Alle
Immer noch ein Stock im Weg: Katrin Bremer wird von zwei Klipper-Spielerinnen gestellt. Alle

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Ralph Wentz

Immer noch ein Stock im Weg: Katrin Bremer wird von zwei Klipper-Spielerinnen gestellt. Alle

Neuss. Ein Bundesliga-Debüt mit Perspektive möchte man das erste Spiel der Vereinsgeschichte der Damen des HTC Schwarz-Weiß Neuss in der höchsten deutschen Spielklasse betitulieren. Denn die Neusserinnen sahen, dass sie mithalten, dass sie den Gegner teilweise sogar dominieren und in dessen eigener Hälfte einschnüren können.

Doch der SWN musste auch feststellen, dass "wenn man keine Tore schießt, man eben auch keine Spiele gewinnen kann. Wir hatten heute etliche Chancen, haben sie aber einfach nicht genutzt", fasste Darek Musialowski, Trainer des Bundesliga-Aufsteigers aus der Quirinusstadt, die 0:1 (0:1) Niederlage seine Mannschaft gegen Klipper Hamburg zusammen.

Dass es so gekommen war, bedauerte der SWN-Coach, da "wir viel in die Partie investiert und wenig zugelassen haben. Daher ist es umso bedauerlicher, dass wir keine Punkte hier behalten haben." Dennoch verließen die Spielerinnen unter dem Applaus der gut 150 Zuschauer an der Jahnstraße den Platz, hatten diese doch gesehen, dass die Neusserinnen taktisch sehr gut agierten, immer wieder das Spiel in die Breite zogen, um dadurch Räume für schnelle Pässe in die Tiefe durch in die Mitte zu schaffen.

"Das sah alles schon sehr vielversprechend aus. Dennoch hätten wir uns gewünscht, noch mehr Durchschlagkraft entwickeln zu können. Doch wir müssen auch dem Gegner Respekt zollen, der sicherlich gut verteidigt hat", so Musialowski.

Dabei hatte ein Paukenschlag durch Klippers WM-Teilnehmerin Celine Wilde den Damen von Aufsteiger Schwarz-Weiß Neuss die Premiere in der 1. Bundesliga verhagelt. Vom Anstoß weg machte die Hamburgerin nach nur zehn Sekunden das 0:1, dem die Neusserinnen dann 69 Minuten hinterher liefen. Klipper bestimmte in der ersten Halbzeit die Partie, aber Schwarz-Weiß konterte mehrmals sehr stark, ohne jedoch Nationaltorhüterin Kristina Reynolds jemals ernsthaft auf die Probe stellen zu können.

Die beste Phase der Gastgeberinnen fand zwischen der 50. und 65. Minute statt, als Neuss vier Mal ganz gefährlich vor dem Tor der Hamburgerinnen auftauchte und zwei Mal eine Flanke quer durch den Kreis zischte, ohne jedoch eine Abnehmerin zu finden.

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