Der TSV Dormagen unterliegt beim THW Kiel mit 20:32.

Kristian Nippes und der TSV verschleppten in Kiel das Spiel, um mit einer vertretbare Niederlage an den Rhein zurückzukehren.
Kristian Nippes und der TSV verschleppten in Kiel das Spiel, um mit einer vertretbare Niederlage an den Rhein zurückzukehren.

Kristian Nippes und der TSV verschleppten in Kiel das Spiel, um mit einer vertretbare Niederlage an den Rhein zurückzukehren.

Wentz

Kristian Nippes und der TSV verschleppten in Kiel das Spiel, um mit einer vertretbare Niederlage an den Rhein zurückzukehren.

Kiel/Dormagen. Die Woche des Handball-Bundesligisten TSV Dormagen stand unter keinem guten Stern. Erst verließ in letzter Minute vor dem Ablauf der Wechselfrist Top-Torjäger Christoph Schindler den Verein doch noch in Richtung VfL Gummersbach, dann musste das Team von Trainer Kai Wandschneider auch noch beim THW Kiel antreten.

Ziel beim Meister und Pokalsieger war es laut Wandschneider "das Tempo rauszunehmen, um keine 40 oder 45 Tore zu kassieren, denn Kiel ist für uns kein Maßstab." Diese Vorgabe erfüllte seine dezimierte Mannschaft, bei der erneut Torhüter Vitali Feshchanka aufgrund seiner Rückenprobleme fehlte, mit der 20:32 (10:16) Niederlage. Doch Wandschneider musste nachher zugeben, dass "ich mir sicher bin, wenn der THW richtig Ernst gemacht hätte, wäre das hier anders ausgegangen."

Doch so verschleppte seine Mannschaft erfolgreich das Tempo und hatte zudem in Jens Vortmann einen erneut sehr guten Rückhalt. Der junge Torhüter des TSV hielt über die 60 Minuten, in denen er nur für einen Siebenmeter Daniel Schlingmann Platz machte, immerhin 13 Bälle.

"Ich hoffe nur, dass ihn uns der VfL Gummersbach nicht auch noch wegnimmt, so wie am Montag Christoph Schindler. Sein Abgang macht uns große Sorgen", so Wandschneider mit einem gehörigen Schuss Bitterniss, denn er wirft dem Bergischen Konkurrenten unlauteres Verhalten vor.

"Für Christophs Entscheidung bringe ich in einer guten Minute noch Verständnis auf, aber das Verhalten der Gummersbacher kann ich einfach nicht gut heißen", echaufierte sich der TSV Coach auch noch in Kiel. Der THW hatte die Partie schnell unter Dach und Fach gebracht, führte bereits nach 14 Minute mit 9:3 und hatte das Spiel damit vorentschieden.

"Das war für uns wichtig, denn so konnte ich allen Spielanteile geben, die auch genutzt wurden. So konnte sich der eine oder andere aus seinem kleinen Loch heraus spielen", erklärte THW-Trainer Alfred Gislason über seine Sichtweise zum deutlichen Erfolg der Kieler.

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