Bundesligist Dormagen trifft auf den TV Großwallstadt – ein Gegner, der sich in Reichweite befindet.

Mit einem Wurf aus der eigenen Hälfte erzielte Florian Wisotzki in Magdeburg das Bundesliga-Tor der Woche.
Mit einem Wurf aus der eigenen Hälfte erzielte Florian Wisotzki in Magdeburg das Bundesliga-Tor der Woche.

Mit einem Wurf aus der eigenen Hälfte erzielte Florian Wisotzki in Magdeburg das Bundesliga-Tor der Woche.

Wentz

Mit einem Wurf aus der eigenen Hälfte erzielte Florian Wisotzki in Magdeburg das Bundesliga-Tor der Woche.

Dormagen. "Wir haben uns in Magdeburg achtbar aus der Affäre gezogen", urteilt Kai Wandschneider nach intensivem Video-Studium des mit 24:31 verlorenen Auswärtsspiels beim SC Magdeburg.

Im ersten Pflichtheimspiel des neuen Jahres soll nun aber auch etwas Zählbares herausspringen: "Wir sind stark genug, um den TV Großwallstadt zu schlagen. Allerdings müssen dann alle an ihre Leistungsgrenze gehen", betont der Trainer des Handball-Bundesligisten TSV Dormagen.

"Wir brauchen eine aggressive und hellwache Abwehr, eine starke Torwartleistung, und im Positionsangriff müssen sich mehr Spieler als nur Michiel Lochtenbergh, Florian Wisotzki und Christoph Schindler behaupten."

Junioren-Nationalspieler Sebastian Faißt ist zurück im Team

Über den Einsatz beim Training ist Wandschneider begeistert: "Alle sind hoch motiviert und ziehen hervorragend mit." Wieder da ist Linkshänder Sebastian Faißt, der bis Mittwoch auf einem Lehrgang der Junioren-Nationalmannschaft weilte.

Linksaußen Max Holst befindet sich auf einem Lehrgang für Zivildienstleistende und kann vermutlich erst beim Abschlusstraining am Freitag dabei sein. Die Virusinfektion bei Torwart Vitali Feshchanka ist abgeklungen, "da müssen wir sehen, wie fit er am Samstag tatsächlich ist", will der Trainer eventuell erst kurzfristig entscheiden, wer zwischen den Pfosten steht.

Das Tor der Woche in der Toyota-Handball-Bundesliga stammt von Dormagens Kapitän Florian Wisotzki: Er reagierte in Magdeburg spontan, als er sah, dass Silvio Heinevetter weit aus seinem Tor gelaufen war. Der Wurf aus der eigenen Hälfte war für den zurückrennenden Heinevetter nicht mehr zu erreichen, er hob indes das gesamte Magdeburger Tor aus der Befestigung. Bereits in Essen am letzten Hinrundenspieltag hatte Wisotzki den Ball ins leere Tor gesetzt - das war Sekunden vor Schluss der Siegtreffer. In Magdeburg reichte es leider nicht zum Erfolg.

Die Verletzungsprobleme bei Spielern des Gegners sind Wandschneider bekannt, "doch das kann für uns nicht das Thema sein, denn die Großwallstädter besitzen ein hohes Niveau im Kader. Sie haben auf allen Positionen guten Ersatz."

Mit einem mehr als deutlichen 41:23-Sieg starteten die Mainfranken am Samstag gegen Tusem - ein Ergebnis, das allerdings aufgrund der personellen Veränderungen beim Tabellenletzten nicht überbewertet werden sollte.

Für Essen läuft inzwischen die halbe britische Nationalmannschaft auf - Handball spielte bislang auf der Insel allerdings noch keine bedeutsame Rolle. Letztlich dominierte Großwallstadt auch ohne die verletzten Michael Spatz, Einar Holmgeirsson und Stefan Kneer. Das Trio wird wohl auch in Dormagen noch nicht zum Einsatz kommen.

Ausgeholfen hat zuletzt Uli Wolf, der sich nach seinem Karriereende eigentlich ganz auf seine Rolle als Co-Trainer konzentrieren wollte. Seine Aufgabe engagiert bis Saisonende fortsetzen will Chefcoach Michael Roth, auch wenn sein Wechsel zur HSG Wetzlar bereits beschlossene Sache ist. Das Spiel wird am Samstag um 15 Uhr im Sportcenter von den Zwillingen Andreas und Marcus Pritschow angepfiffen.

» Tickets gibt es noch bis Freitagmittag in der TSV-Handball-Geschäftsstelle am Höhenberg 40 und bis Samstagmittag in der Citybuchhandlung, Kölner Straße 58. Die Kassenhäuschen öffnen am Samstag um 13.30 Uhr.

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