Handball: Frauen kassieren in Rheinhausen eine 17:31-Packung. Männer erobern mit einem Sieg in Kaldenkirchen Tabellenspitze zurück.

Lank. Unterschiedlicher hätte das Wochenende aus Sicht der Handballer von Treudeutsch Lank nicht laufen können: Während die Frauen in der Oberliga nach einer ganz schlechten Leistung beim VfL Rheinhausen mit 17:31 deklassiert wurden, gewannen die Männer in der Verbandsliga mit 30:21 deutlich beim TSV Kaldenkirchen und eroberten sich mit diesem Erfolg die Tabellenführung zurück, da der bisherige Spitzenreiter Lobberich in Lürrip eine 26:34-Klatsche kassierte.

„Heute hat keines der Mädchen Normalform erreicht. Das war das schlechteste Spiel, seit ich hier wieder Trainer bin“, ließ Trainer Dieter Bister kein gutes Haar an seinen Treudeutschen. Bis zur 17. Minute konnten die Lankerinnen mit dem Tabellenführer mithalten (5:6), dann folgte ein unerklärlicher Einbruch mit unzähligen technischen Fehlern auf Seiten der Gäste. Beim Pausenstand von 15:7 für Rheinhausen war die Partei quasi schon entschieden.

Nach dem Seitenwechsel wurde es eher noch schlimmer. „So wird es ganz schwer, die Klasse zu halten“, urteilt Bister, der zwar auf Mira Spennes (verletzt) und Asja Lippert (Urlaub) verzichten musste, diese Schwächung aber nicht als Ausrede gelten lassen wollte. Die besten Torschützen waren Alexandra Pallinger (6/1), Britta Bellers und Birte Pitzen (je 3). Nächste Woche gegen den einen Punkt schlechteren HSV Gräfrath II müssen die Lankerinnen nun unbedingt punkten.

Aus einem Guss war dagegen der Auftritt der Lanker Männer in Kaldenkirchen. Während beim Gastgeber alles auf die Goalgetter Heinrichs (8) und Krumschmidt (5) zugeschnitten war, glänzten die Lanker mit einer ausgeglichenen Teamleistung. Jeder konnte sich in die Torschützenliste eintragen. Besonders erfolgreich war einmal mehr Sebastian Platen (8), aber auch Philipp Menkenhagen (6) und Jan Verholen (7) waren kaum zu stoppen. Zur Halbzeit führten die Lanker mit 16:11, diesen Vorsprung konnte das Team von Trainer Jürgen Hampel in der zweiten Hälfte kontinuierlich ausbauen.

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