30 Minuten konnte Dormagen Hamburg ärgern. Am Ende gewann der HSV aber klar mit 39:23.

Vitali Feshchanka war gegen den HSV oft machtlos.
Vitali Feshchanka war gegen den HSV oft machtlos.

Vitali Feshchanka war gegen den HSV oft machtlos.

Wentz

Vitali Feshchanka war gegen den HSV oft machtlos.

Dormagen. Eine Halbzeit lang konnte der TSV Dormagen die Nachholpartie des vierten Spieltags in der Hamburger Color Line Arena offen gestalten. Der klare Favorit ging lediglich mit einem 14:13-Vorsprung in die Kabine, wo Trainer Martin Schwalb gegenüber seinen Spielern aber offenbar die richtigen Worte fand.

Denn obwohl Nationalspieler Pascal Hens kurz vor der Pause nach einem Foul an Tobias Plaz die rote Karte sah, wurde es nach dem Seitenwechsel vor 8000 Zuschauern eine einseitige Partie zu Gunsten der Gastgeber.

Hamburg war jetzt ganz klar Herr im eigenen Haus, während der TSV Dormagen viel zu viele Fehler machte. Erschwerend hinzu kam, dass Torwart Vitali Feshchanka nicht an seine starke Leistung aus dem Spiel in Minden anknüpfen konnte.

Bis zum 21:17 für den HSV nach 41 Minuten bestand noch Hoffnung für die Gäste, dann aber legte der Tabellenzweite innerhalb von nur neun Minuten einen 11:1-Lauf hin. 39:23 hieß es am Ende nach 60 Minuten.

"Mit der ersten Halbzeit kann ich sehr zufrieden sein, da haben wir spielerisch gegen die HSV-Deckung mithalten können und auch die gefährlichen HSV-Konter verhindert. Nach der Pause haben wir kein Bein mehr auf den Boden gekriegt und wurden gnadenlos überrannt", ärgert sich TSV-Trainer Kai Wandschneider nach dem Spiel. Bester Torschütze beim TSV war Christoph Schindler (6).

» Bereits am Sonntag empfängt Dormagen im TSV Sportcenter um 17.45 Uhr den TBV Lemgo.

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