Das Turnier lockt mit Punkten für die Weltrangliste Junioren-Talente in den Rhein-Kreis.

Kaarst. Ab dem kommenden Sonntag geht es in Kaarst um Weltranglistenpunkte: Der zur German-Masters-Serie zählende Future-Cup Kaarst geht bis zum 25. Januar in seine fünfte Auflage.

Eine Woche lang treffen sich in Kaarst internationale Tennis-Profis sowie zahlreiche Nachwuchs-Spieler in den Damen- und Herren-Turnieren. Sie kämpfen nicht nur um insgesamt 20000 US-Dollar Prämie, viel wichtiger sind ihnen ATP-Punkte für die Tennis-Weltrangliste, die es bei diesem sehr gut besetzten Turnier zu gewinnen gibt.

Das Hauptfeld der Herren ist mit Spielern der Weltranglistenplätze 249 bis 591 so gut besetzt wie nie zuvor. "Außerdem spielt mit Nils Langer der Deutsche Jugendmeister mit", sagt Marcus Raffel, der Organisator des Turniers. "Der Future-Cup holt Tennisprofis aus der ganzen Welt nach Kaarst, die die Stadt für gut eine Woche ins Rampenlicht der Tenniswelt rückt."

Das Turnier in wird im offiziellen ATP-Spielplan des Welttennisverbandes geführt. Um dabei mitzuspielen, müssen sich Spieler und Spielerinnen beim Weltverband melden. Anhand der Weltranglistenplatzierung entscheidet sich, ob der Sportler überhaupt zugelassen wird und ob er dann direkt ins 32 Spieler starke Hauptfeld einzieht oder in die Qualifikation muss. Hier treten 64 Spieler gegeneinander an.

Auflagen verteuern den Future-Cup auf 70 000 Euro

Neben dem vom Weltverband festgesetzten Preisgeld von 10000 Dollar für den Damen- und Herren-Sieger macht die ATP weitere Auflagen. "So muss eine Physiotherapeut während des ganzen Turniers für die Spieler bereitstehen. Zudem müssen acht Schiedsrichter sowie einen ATP-Supervisor bezahlt und untergebracht werden", erzählt Ulrich Bunkowitz, Sportwart des Tennisverbandes Niederrhein. Der Verband unterstützt das Turnier, das rund 70000 Euro kostet.

Weitere Auflage für die Zulassung zum Future-Turnier ist eine Hallenhöhe von neun Metern über dem Netz, sowie die Ausrichtung einer Players-Night. "Man kann manche Auflagen kritisch sehen, aber es gehört zum Flair eines Turniers. Und dass das sehr gut ist, hat sich rumgesprochen", sagt Raffel. Erstmals gibt es Karten für die Players-Night, die am Mittwoch, 21. Januar, zu kaufen: für 25 Euro.

Die Final-Spiele sind am 24. und 25. Januar. Dazu erwartet Raffel über 600 Zuschauer.

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