3:0-Erfolg des Tabellenführers gegen den TSV Bayer Dormagen.

Weitere Großchance für den VfR Neuss: Kapitän Michael Röder (18) scheitert jedoch an Gästetorhüter Sebastian Hochrainer.
Weitere Großchance für den VfR Neuss: Kapitän Michael Röder (18) scheitert jedoch an Gästetorhüter Sebastian Hochrainer.

Weitere Großchance für den VfR Neuss: Kapitän Michael Röder (18) scheitert jedoch an Gästetorhüter Sebastian Hochrainer.

Wentz

Weitere Großchance für den VfR Neuss: Kapitän Michael Röder (18) scheitert jedoch an Gästetorhüter Sebastian Hochrainer.

Neuss. Landesliga-Tabellenführer VfR Neuss ist mit einem Erfolg in das verspätet gestartete Fußball-Jahr 2010 gestartet. Die Mannschaft von Trainer Jörg Ferber trotzte den widrigen Wetterverhältnissen, dem tiefen, morastigen Boden im Stadion an der Hammer Landstraße und dem Gegner TSV Bayer Dormagen, den die Grün-Weißen mit 3:0 (2:0) besiegten.

"Das waren kuriose Bedingungen, die einige Szenen provoziert haben, die es nur selten auf einem Fußballplatz zu sehen gibt", urteilte Gäste-Trainer Michael Wagner über ein Spiel, das bei Sturmböen und Regenschauern über die Bühne ging.

So landeten Bälle, die die Spieler mit aller Wucht gegen den Wind geschossen hatten, zumeist in einem weiten Bogen wieder beinahe auf der selben Höhe des Platzes, von der sie auf die Reise geschickt worden waren. Da der Platz aber kaum ein konstruktives Kurzpassspiel zuließ, war vieles dem Zufall überlassen.

Und der war eindeutig auf Seiten des Tabellenführers der jeweils nach Fehlern auf Dormagener Seite in der ersten Halbzeit, als man mit dem Wind spielte, zu zwei Toren kam. Das erste erzielte Vincent Scheidemann nach 17 Minuten unter tatkräftiger Mithilfe der Dormagener Abwehr, beim 2:0 (33.) durch Kapitän Michael Röder war es Torwart Sebastian Hochrainer der patzte und einen Schuss nach vorne abprallen ließ.

In Halbzeit zwei konnte der TSV das Spiel zwar weitestgehen kontrollieren, hatte mit dem Wind im Rücken auch einige gute Möglichkeiten, so einen Freistoß von Denis Zagorica von der Strafraumgrenze nach 78 Minuten.

Dennoch waren die Gastgeber dem 3:0 irgendwie immer ein Stück näher, als die Gäste dem Anschlusstreffer. So vergaben Röder, Niklas Fischel und Kevin Scholz gute Konterchancen. Nach einem Foul an Röder vergab Mustafa Paktiani in der 60. Minute einen Strafstoß.

Mit dem Schlusspfiff machte es Scheidemann besser, als er einen Handelfmeter, den Andrei Costache verursacht hatte, zum 3:0-Endstand im Netz der Dormagener unterbrachte.

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