Bösinghoven verliert in der Landesliga auch gegen Mitaufsteiger Rheydt, der 70 Minuten in Unterzahl spielen musste, unnötig mit 0:2.

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Ein wenig ratlos verfolgt TuS-Trainer Wolfgang Jeschke das Geschehen auf dem Kunstrasen.

Ein wenig ratlos verfolgt TuS-Trainer Wolfgang Jeschke das Geschehen auf dem Kunstrasen.

Ingel

Ein wenig ratlos verfolgt TuS-Trainer Wolfgang Jeschke das Geschehen auf dem Kunstrasen.

Bösinghoven. Jetzt hilft kein Drumherumreden mehr: Der TuS steckt in der Krise. Nach verheißungsvollem Auftakt in den ersten Saisonspielen kassierte der Landesliga-Aufsteiger gestern gegen den Rheydter SV mit 0:2 seine dritte Niederlage in Folge. Schlimmer noch: Der Gast musste nach einer gelb-roten Karte über 70 Minuten mit zehn Mann spielen. Doch das Team von Trainer Wolfgang Jeschke scheiterte wie zuletzt so oft trotz deutlicher optischer Überlegenheit an seiner mangelnden Chancenverwertung.

Der erste Aufreger ereignete sich bereits nach drei Minuten vor dem Tor der Bösinghovener: Baris Kilic klärte in höchster Not, der Schiedsrichter ließ weiterspielen, obwohl die Rheydter den Ball hinter der Linie wähnten. In der Folgezeit nahmen die Hausherren zwar das Heft in die Hand, doch außer zwei Chancen nach einem Kopfball von Michael Lurz (16.) sowie nach einem strammen Schuss von Christoph Ulrich aus 16 Metern (23.) sprang nicht viel heraus.

Wer dann am Windmühlenweg dachte, durch die Hinausstellung des Rheydters Duysal Altinli nach wiederholtem Foulspiel würde sich das Blatt endgültig zugunsten des TuS wenden, sah sich getäuscht. Direkt nach dem Seitenwechsel ließ Anthony Michel TuS-Keeper Martin Hahnen mit einem Schuss von der Strafraumgrenze keine Chance. Bösinghoven benötigte etwas Zeit, um den Rückstand zu verdauen, blies dann aber doch noch zur Aufholjagd.

Semir Purisevic scheiterte mit einem Heber (63.) an Torwart Drießen, Kerim Gürdals Dropkick landete an der Latte (65.) und die Direktabnahme des eingewechselte Remzy Fazliu ging über das Tor (77.). Die Rheydter, die sich nach dem Führungstreffer komplett in der eigenen Hälfte eingeigelt hatten, ließen sich bei so viel Unvermögen nicht lange bitten und legten vier Minuten vor dem Abpfiff durch einen Freistoß von Michel das entscheidende 2:0 nach.

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