Titelverteidiger 1. FC Süd scheitert im Halbfinale/VfR Neuss scheidet in Vorrunde aus.

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Bestes Spiel des Turniers: Halbinfale TSV Bayer Dormagen - 1. FC Grevenbroich-Süd, das der TSV nach 9-Meter-Schießen gewann.

Bestes Spiel des Turniers: Halbinfale TSV Bayer Dormagen - 1. FC Grevenbroich-Süd, das der TSV nach 9-Meter-Schießen gewann.

Bestes Spiel des Turniers: Halbinfale TSV Bayer Dormagen - 1. FC Grevenbroich-Süd, das der TSV nach 9-Meter-Schießen gewann.

Grevenbroich-Gustorf. Der TSV Bayer Dormagen ist der neue Fußball-Kreishallenmeister 2009. In einem rein Dormagener Finale setzte sich die Mannschaft von Trainer Varol Besikoglu gegen die Überraschungsmannschaft des Turniers, den TuS Hackenbroich, deutlich mit 6:2 (2:2) durch.

"Wir wollten hier vor allem Spaß haben. Ich glaube, der Erfolg zeigt, dass die Spieler das auch hatten. Nach dem Halbfinalsieg über den 1. FC Grevenbroich-Süd war ich mir auch sicher, dass wir das Turnier gewinnen würden", zeigte sich Besikoglu mit dem Auftreten seiner Mannschaft hochzufrieden und hofft nun, dass "wir dieses Erfolgserlebnis auch mit in die verbleibende Landesliga-Spielzeit nehmen können."

Im Finale gegen den Bezirksligisten schluß erst der Außenseiter zu: André Grunzel brachte den TuS schnell mit 2:0 in Führung, die Sensation lag in der Luft. Doch entweder bekamen die Hackenbroicher nun Angst vor der eigenen Courage oder aber sie vermochten dem spielerischen Potential des klassenhöheren TSV nicht mehr zu folgen, denn in der Folgezeit entwickelte sich ein Spiel auf ein Tor.

Nachdem Kai Pelzer und Samir Saysay bis zur Pause den Vorsprung ausgeglichen hatten, sorgten Kevin Scholz und erneut Pelzer im zweiten Durchgang schnell für klare Verhältnisse. Nach Salvatore Franciamores Treffer zum 5:2 war nur noch die Höhe des Dormagener Sieges eine Frage. Kevin Scholz mit seinem zweiten Treffer setzte dann die Schlussmarke unter die 21. Fußball-Kreishallenmeisterschaften.

Das Spiel des Turniers hatte es jedoch bereits im Halbfinale gegeben, in dem Titelverteidiger 1. FC Grevenbroich-Süd als Gruppenerster bereits auf den TSV traf, der in der Hinrunde nach zwei Unentschieden gegen Hackenbroich (0:0) und den VfL Jüchen/Garzweiler (3:3) hinter Hackenbroich nur Platz in Gruppe 1 belegt hatte.

104 Tore sahen die Zuschauer während der Endrunde in Gustorf. Die meisten Treffer erzielte der 1. FC Grevenbroich-Süd, der in seinen fünf Partien 34 Mal ins Schwarze traf. Der Letzte, der SV Hemmerden, traf hingegen nur insgesamt fünf Mal in vier Spielen.

In ihrem hochdramatischen Halfinale setzte sich der TSV Bayer erst nach Neun-Meter-Schießen mit 5:4 durch, nachdem es nach der regulären Spielzeit 3:3 gestanden hatte. In dieser war der FC Süd durch ein Traumtor von Denis Zagorica in Führung gegangen, doch der TSV schlug nach der Pause in kürzester Zeit dreimal zurück und sah wie der sichere Sieger aus, ehe Sascha Querbach für zwei Minuten des Feldes verwiesen wurde und die Südstädter durch Benny Nowitzki und erneut Zagorica zum Ausgleich kamen.

Nach dem Spiel kam es zu unschönen Szenen, als etliche Spieler vor dem Neun-Meter-Schießen aufeinander los gingen. Doch Schiedsrichter Ottomar Dohmen behielt die Nerven und die Übersicht.

Im zweiten Halbfinale setzte sich der TuS Hackenbroich gegen den SV Uedesheim mit 4:2 durch. Der als Favorit gehandelte VfR Neuss schied in der Vorrunde sang- und klanglos aus, unterlag dabei dem TuS Hackenbroich 0:4 und dem 1. FC Süd 1:6.

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