Der TSV Bayer Dormagen und der SV Uedesheim trennen sich leistungsgerecht 2:2.

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Osei Opoku hatte die Chance den TSV in Führung zu bringen, nutzte sie aber nicht. Kurz vor Ende der Partie sah er nach einem Foul die Rote Karte.

Osei Opoku hatte die Chance den TSV in Führung zu bringen, nutzte sie aber nicht. Kurz vor Ende der Partie sah er nach einem Foul die Rote Karte.

Wentz

Osei Opoku hatte die Chance den TSV in Führung zu bringen, nutzte sie aber nicht. Kurz vor Ende der Partie sah er nach einem Foul die Rote Karte.

Dormagen. Ein Lokalderby hat immer seine eigenen Gesetze, heißt es. Und wenn ein Spiel zwischen dem TSV Bayer Dormagen und dem SV Uedesheim dann auch noch wegen der Witterung auf dem Aschenplatz am Höhenberg ausgetragen werden muss, tut das holprige Geläuf sein Übriges. So rieben sich gut 300 Zuschauer eine halbe Stunde lang verwundert die Augen, denn der Außenseiter aus dem Neusser Süden kaufte den favorisierten Dormagener mit seinem engagierten und kampfbewußten Auftritt zu Beginn gehörig den Schneid ab. "Der Anfang war sehr gut. Da haben wir gut gestanden und dem TSV keine Möglichkeiten gestattet, waren aber leider bei unseren Vorstößen nicht bis ins letzte Detail konsequent", urteilte SVU-Trainer Ingmar Putz über den Auftritt seiner Elf.

Die Uedesheimer versäumten es in dieser Phase in Führung zu gehen und verloren dann mit Andrej Hildenberg, der einen Schlag auf den Knöchel erhalten hatte, frühzeitig einen ihrer wichtigsten Spieler. Der Mittelfeldmann fehlte fortan und die Gastgeber wurde von Minute zu Minute stärker. Auf einmal brannte es im Uedesheimer Strafraum mehr als einmal lichterloh, doch die Gäste konnten sich bei ihrem Keeper Arthur Rothkegel bedanken, dass es zur Pause immer noch torlos unentschieden stand.

Nach der Pause zog sich der Aufsteiger weiter zurück und suchte sein Glück im Konterspiel. Zwar waren die Dormagener jetzt optisch überlegen, doch die besseren Chancen hatten die Gäste. Und so war es auch nicht verwunderlich, dass Artur Graf nach einem schnellen Gegenstoß den SVU in Führung schoss. Als dann auch noch David Labusga zehn Minuten später für die 2:0-Führung sorgte, schien eine Überraschung möglich. Doch Ben Gencer vergab eine Großmöglichkeit zum 3:0 und zur Vorentscheidung. Nun wurde die Partie hektisch. Und obwohl die Gastgeber nur noch zu zehnt auf dem Platz standen (Patrick Breidor hatte Gelb-Rot gesehen), kamen sie noch mal zurück. Stefan Volk verwandelte in der 80. Minute einen Foulelfmeter und Kai Pelzer traf fünf Minuten später zum glücklichen Ausgleich. Doch dabei beließen es die Dormagener nicht: In der hektischen Schlussphase verloren sie Osei Opoku und Sascha Querbach nach Foulspiel Meckerei per Roter Karte für die nächsten Wochen.

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