TuS gelingt nach 0:2-Rückstand gegen Speldorf noch 5:2-Sieg.

Fussball
Bekim Kastrati schnürte einen Dreierpack.

Bekim Kastrati schnürte einen Dreierpack.

Wentz

Bekim Kastrati schnürte einen Dreierpack.

Bösinghoven. So schön kann Fußball sein: Nach 20 Minuten in der Oberliga-Partie zwischen dem TuS Bösinghoven und dem VfB Speldorf führten die Gäste durch einen Doppelschlag von Carlos Penan und Marco Manske mit 2:0, und keiner der 150 Zuschauer dürfte wohl noch einen Pfifferling auf den TuS gegeben haben.

Doch die Hausherren schafften noch vor der Pause den Ausgleich, und dank einer sensationellen Leistungssteigerung in der zweiten Halbzeit hieß es nach 90 Minuten schließlich 5:2 für die Mannschaft von Trainer Martin Stasch.

Bis zur 40. Minute waren die Gäste die tonangebende Mannschaft mit den besseren Chancen. Aber noch vor der Seitenwechsel hatten Bekim Kastrati (42.) und Florian Witte (45.) nach einem gelungenen Solo die Begegnung innerhalb von drei Minuten auf den Kopf gestellt.

Das Publikum sah in Durchgang zwei eine ganz andere Bösinghovener Mannschaft. Fünf Minuten nach sem Seitenwechsel traf Kastrati zum zweiten Mal, dieses Mal verweigerte der Schiedsrichter dem Treffer noch wegen einer Abseitsstellung die Anerkennung.

Nicht so in der 56. Minute, als der Ex-Profi nach einer Flanke von Semir Purisevic den Ball per Direktabnahme im Speldorfer Tor versenkte. Für die vorzeitige Entscheidung war dann Kevin Dauser in der 71. Minute verantwortlich, als Bösinghovens bester Torschütze nach einer Freistoßflanke von Boubacar Coulibaly mit einem wuchtigen Kopfball das 4:2 erzielte.

Für den Schlusspunkt sorgte erneut Kastrati. Der Dreifachtorschütze nahm einen mustergültigen Pass von Kerim Gürdal auf, spielte den gegnerischen Keeper aus und schob zum 5:2-Endstand ein. „Das war ein Befreiungsschlag, das Beste was ich bisher von meinem Team gesehen habe“, sagte Trainer Martin Stasch nach dem Abpfiff. M.I.

Leserkommentare


() Registrierte Nutzer