In einem rassigen Lokalderby trennen sich der TSV Bayer Dormagen und der TuS Grevenbroich leistungsgerecht mit 1:1.

wza_1500x1470_467830.jpeg
Rassige Zweikämpfe bekamen die wenigen Zuschauern am Dormagener Höhenberg im Lokalderby zwischen dem TSV und dem TuS zu sehen.

Rassige Zweikämpfe bekamen die wenigen Zuschauern am Dormagener Höhenberg im Lokalderby zwischen dem TSV und dem TuS zu sehen.

Wentz

Rassige Zweikämpfe bekamen die wenigen Zuschauern am Dormagener Höhenberg im Lokalderby zwischen dem TSV und dem TuS zu sehen.

Dormagen. Der TSV Bayer Dormagen hat Lokalkonkurrent TuS Grevenbroich einen weiteren Rückschlag im Kampf um die Meisterschaft in der Fußball-Landesliga Gruppe2 zugefügt. Die Mannschaft von Varol Besikoglu erkämpfte in einem rassigen und leidenschaftlich geführten Lokalderby ein 1:1 (1:1) Unentschieden.

"Ich glaube, wir hatten in der zweiten Halbzeit die besseren Chancen und hätten demnach auch gewinnen können. Doch im Endeffekt ist das Ergebnis sicherlich in Ordnung", analysierte der Trainer des gastgebenden TSV Bayer.

"Wir hatten hier unsere Möglichkeiten und haben die Entscheidung gesucht. Daher waren wir hinten entblößt und hätten uns bei den gefährlichen Kontern nicht beschweren können, wenn der TSV hier noch das zweite Tor gemacht hätte. Uns fehlte in der letzten Konsequenz der Biss vor dem Tor des Gegners", erklärte sein Grevenbroicher Kollege Uwe Kühn.

Die größte Enttäuschung des Tages war jedoch die Kulisse, vor der das immer brisante Derby am Dormagener Höhenberg stattfand: Gerade einmal 83 Zuschauer und zwei Pudel hatten sich in das Stadion des TSV "verirrt". Die, die gekommen waren, brauchten ihre Anwesenheit nicht zu bereuen, denn beide Mannschaften schenkten sich über die 90 Minuten nichts und gingen hohes Tempo bei hohem Risiko.

Während die Gäste aus der Schloss-Stadt über 90 Minuten das Team mit mehr Ballbesitz war, verlegten sich die Dormagener Gastgeber im eigenen Stadion auf das Konterspiel und waren dabei jederzeit brandgefährlich.

Das erste Tor fiel aber auf der Gegenseite, als nach 21 Minuten Michele Fasanelli im TSV-Strafraum zu Fall kam und es nur eine Entscheidung gab: Elfmeter. Diesen verwandelte Tobias Willkomm sicher. Doch die Führung überdauerte nur fünf Minuten, dann schlug Kai Pelzer zu und glich aus.

In Halbzeit zwei drückten die Grevenbroicher weiter, ohne jedoch wirklich zwingend zu sein. Der TSV hingegen traf bei seinem Kontern einm den Pfosten (Salvatore Franciamore) und haderte zweimal mit dem Schiedsrichter, der bei brenzligen Situationen im Strafraum zu gunsten der Gäste entschied und keine Elfmeter für den TSV pfiff.

Leserkommentare


() Registrierte Nutzer