Der TuS spielt gut, muss sich am Ende aber sogar über ein 2:2 gegen den FSV Duisburg freuen.

Semir Purisevic (rechts) sorgte mit seiner Gelb-Roten Karte dafür, dass der TuS Bösinghoven fast eine Stunde lang in Unterzahl agieren musste.
Semir Purisevic (rechts) sorgte mit seiner Gelb-Roten Karte dafür, dass der TuS Bösinghoven fast eine Stunde lang in Unterzahl agieren musste.

Semir Purisevic (rechts) sorgte mit seiner Gelb-Roten Karte dafür, dass der TuS Bösinghoven fast eine Stunde lang in Unterzahl agieren musste.

Wentz

Semir Purisevic (rechts) sorgte mit seiner Gelb-Roten Karte dafür, dass der TuS Bösinghoven fast eine Stunde lang in Unterzahl agieren musste.

Bösinghoven. Fußball-Landesligist TuS Bösinghoven hat am vierten Spieltag der Gruppe3 seine Tabellenführung durch ein 2:2 (1:0) gegen den FSV Duisburg eingebüßt und rangiert nun mit zehn Punkten auf dem vierten Rang.

Dabei zeigt der TuS in der ersten Halbzeit ein richtig gut strukturiertes Spiel aus der Abwehr heraus mit direkten Angriffszügen. Bereits in der Anfangsphase schließt Mehmet Yesil eine schöne Kombination nach Vorarbeit von Robert Palikuca ab, scheitert aber an Gästetorwart Hikmet Oeztürk. Nur sieben Minuten später erreicht ein weiter Abschlag von Torwart Marco Schmitz Axel Lawareé, der knapp über das Tor verzieht. Doch auch die Gäste aus Duisburg haben im ersten Durchgang ihre Chancen: Eine erste nach einem Eckball köpft Erkan Sevinc knapp am TuS-Tor vorbei. Zwar spielen die Gäste weiter gut mit, doch der TuS hat das Spiel im Griff, verpasst es jedoch, ein Tor zu erzielen (Lawareé, Palikuca, Yesil). Die Herrlichkeit der Gastgeber ist in der 35. Spielminute aber erst einmal vorbei, da sich der TuS einmal mehr selbst schwächt: Semir Purisevic sieht nach zwei Fouls innerhalb von 120 Sekunden Gelb-Rot. Und dennoch gehen die Gastgeber mit einer Führung in die Pause: In der 41. Minute schiebt Daniel Palac einen genauen Pass auf Palikuca, ein Duisburger Verteidiger grätscht dazwischen ins eigene Tor. Und bis zur Pause hätten Gambino, Yesil und Lawareé das Spiel sogar vorentscheiden können, allein das Glück war dem TuS an diesem Sonntag nicht hold.

In der 2. Halbzeit verflacht das Spiel, der TuS versucht den Ball in den eigenen Reihen zu halten, macht das gegen stärker werdende Duisburger über weite Strecken sehr geschickt. Es ergeben sich gegen die aufgerückten Gäste nun gute Konterchancen für die Jeschke-Elf. Doch Kerim Gürdal, der für Yesil eingewechselt wurde, spielt zwar drei Duisburger schwindelig, statt aber den völlig frei stehenden Lawareé zu bedienen, knallt er selbst neben das Tor (66.). Aus dem schnellen Gegenangriff entwickelte sich aber das 1:1: Philipp Gießen patzt beim Versuch, den Ball mit dem Kopf zu klären, mit einem Heber überlistet Erkan Sevinc dann TuS-Goalie Marco Schmitz. Auch nach diesem vermeidbaren Gegentreffer hat der TuS zwei dicke Gelegenheiten durch einen Kopfball von Palikuca und einen Schuss von Lawareé, der das Ziel wieder nur denkbar knapp verfehlt. In der 89. Minute stellt der völlig freistehende Sevinc mit seinem Treffer zum 2:1 den Spielverlauf auf den Kopf. Doch Schiri René Donné lässt vier Minuten nachspielen, in denen der TuS mächtig Druck entwickelt. Erfreulicher Weise mit dem erhofften Ergebnis: Rober Palikuca gelingt nach guter Vorarbeit von Kerim Gürdal endlich sein Tor. RaW

TuS Bösinghoven: Marco Schmitz; Axel Lawareé, Baris Kilic (88., Florian Witte), Christian Spielmann, Daniel Palac, Markus Willems, Mehmet Yesil (55. Kerim Gürdal), Philipp Gießen (82. Florian Keßelhut), Robert Palukuca, Roberto Gambino, Semir Purisvic (35., Gelb-Rot).

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