Der SV Uedesheim reist mit dem Sieg gegen Rhede im Rücken zum VfB Speldorf.

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Die Spieler des SV Uedesheim wollen auch am Sonntag nach Möglichkeit wieder jubeln.

Die Spieler des SV Uedesheim wollen auch am Sonntag nach Möglichkeit wieder jubeln.

Wentz

Die Spieler des SV Uedesheim wollen auch am Sonntag nach Möglichkeit wieder jubeln.

Neuss. Die Wochen der Wahrheit gehen für den Fußball-Oberligisten SV Uedesheim am Sonntag in Speldorf weiter. Sollten die Neusser nach dem Sieg über den VfL Rhede vor Wochenfrist auch beim Tabellennachbarn bestehen können, würde man den VfB in der Tabelle überholen und auf Rang 17 springen. Viel wichtiger wäre es allerdings, durch einen Erfolg den Abstand nach oben weiter zu verringern.

Wie in der Vorwoche treffen auch am Sonntag zwei Teams aufeinander, die nicht gerade vor Selbstvertrauen strotzen und in der laufenden Saison in bisher 18 Partien erst dreimal gewinnen konnten. Der VfB hat zuletzt sogar zehn von zwölf Spielen verloren – dabei letzte Woche besonders schmerzhaft, als man in der 90. Minute in Hiesfeld unterlag. Den letzten Sieg feierten die Mülheimer gegen den SC Kapellen (3:1). Das liegt genau einen Monat zurück.

Miles Adeoye kommt in Speldorf bisher nicht zum Zug

Uedesheim trifft in Mülheim auf einen alten Bekannten: Miles Adeoye, im letzten Jahr noch beim SVU aktiv, kam in seinem neuen Club jedoch noch nicht so richtig zum Zug und bisher nur in neun Spielen zum Einsatz.

Von seinem Wechsel hatte sich Adeoye sicher mehr versprochen, als erneut gegen den Abstieg zu spielen. Ein Einsatz gegen seinen alten Club aus Neuss ist am Sonntag (14.15 Uhr) jedoch wahrscheinlich, da mit Semih Zorlu und Blerton Balaj letzte Woche zwei wichtige Spieler des VfB vom Platz geflogen waren und daher gesperrt sind.

Ob Uedesheim das nutzen kann, wird sich am Sonntag zeigen. Der Sieg gegen Rhede war jedenfalls Balsam für die Seele. „Auf die Leistung in der zweiten Halbzeit wollen wir aufbauen“, meint Co-Trainer Thomas Drotboom und fügt hinzu: „Jetzt müssen wir nachlegen und den nächsten Dreier holen, ansonsten war der Sieg gegen Rhede zwecklos.“

Die Mannschaft sei daher unter der Woche gewissenhaft vorbereitet worden. Drotboom erwartet einen heißen Tanz, „denn die Gastgeber sehen ihre Chancen ähnlich. Wir sind aber hochmotiviert mit dem Sieg im Rücken. Wir haben gut trainiert und fahren mit breiter Brust nach Mülheim.“

Dort hat die Truppe von Trainer Ingmar Putz auch einiges gutzumachen. In der letzten Saison verlor man mit 1:3 in Speldorf, zu Hause nahmen die Gäste ebenfalls die Punkte mit (2:3). Einem alten Bekannten muss Putz dabei für 90 Minuten die Freundschaft kündigen: „Wir freuen uns auf ein Wiedersehen mit Olli Röder, aber die Punkte wollen und müssen wir mitnehmen.“

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